Rottan

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Neueste Briefspieltexte:
(aus diesem Ort gibt es leider noch keine Briefspieltexte)
Politik:
Obrigkeit:
Bürgermeister Ernbrecht Kelrun von Rottan (seit unbekannt)
Einwohner:
250
Infrastruktur:
Infrastruktur:
Tempel:
Hopfentempel zu Rottan (0 EW) , Peraine
Gasthäuser:
Herberge "Zum Roten Ochsen", Gasthaus Fuchs & Hase, Taverne Rübensaft, Schänke Zum Goldenen Huhn, "Badehaus"
Kultur:
Handwerk:
Grobschmiedin, Krämer, Lebensmittel, Schnapsbrennerei
Sonstiges:
Besonderheiten:
dickste Rüben für Schnaps, Schnaps für dicke Rübe
Briefspiel:
Ansprechpartner:
Kennziffer:
Kos-III-01bG(Heg)
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Beschreibung

Dorf im Süden der Ferdoker Stadtmark.

„›Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Rüben.‹, ein altes Sprichwort, das aber auf die Bewohner Rottans wohl uneingeschränkt zu passen scheint.

Das erste was ich dann auch sah, als ich in die Nähe des Dorfes kam, waren eben diese Rüben, die neben allerlei Getreide, Kohl und anderem Gemüse wahrlich dick auf den Feldern standen. Nordöstlich von Rottan gibt es noch ein kleines Moor, wo bisweilen Torf gestochen wird.

Das Dorf selber wirkt auf den ersten Blick zwar ziem­lich dreckig, aber die Häuser - zumeist große Gehöfte - sind allesamt solide gebaut und zeigen keinerlei Verfall. Das einzige Gebäude, dem man sofort ansehen konnte, dass es kein Bauernhaus ist, war der schmucke Perainetempel.

Als mich der Bürgermeister willkommen hieß, stand ich dem in allen Belangen ›dicksten‹ Bauer des Dorfes, namentlich Ernbrecht Kelrun, gegenüber; an Leibes­fülle allenfalls übertroffen von der Peraine-Priesterin Laiga Mikail. Obwohl Ernbrecht einen überaus naiven - um nicht zu sagen regelrecht dummen - Ein­druck machte, bemerkte ich mit der Zeit doch eine ausge­prägte Gerissenheit, die man auch als Bauern­schläue bezeichnen kann; kein Wunder, dass er wohlha­bender ist als manch Junker, wenngleich er kein luxuriöses Leben führt.

Die Herberge, in der ich abgestiegen bin - übrigens die einzige im Ort - ist klein, muffig und schlicht, und ich bezweifele noch, ob es tatsächlich keine Zecken und Wanzen gibt, wie der Wirt versprach. In beiden Schän­ken mögen sich wohl nur Einheimische wohl fühlen. Völlig deplaziert wirkt das nur als Viehtränke genutzte ›Badehaus‹, von dem nur noch ein einst schönes, einge­fasstes Becken existiert, in dem eine mäßig warme Quelle sprudelt.

Handwerk und Handel ist in Rottan bis auf das Notwendigste, einem Krämer und einem Grobschmied, so gut wie nicht vorhanden und bestenfalls mittelmä­ßig. Gar fürchterlich ist der Rübenschnaps, der hier gebrannt wird. Nachdem ich bereits zwei Becher trin­ken musste, befürchtete ich, nach noch weiterem Genuss blind zu werden; man täte gut daran, dieses Gebräu auf den ›Index Wehrheimium‹ zu setzen.

Ich verlasse Rottan nun mit dem Eindruck, ein weiteres Dorf voller Hinterwäldler, von denen der ständig mit einer rostigen Hellebarde umherstolzierende Dorfbüt­tel am ehesten der Dorftrottel zu sein scheint, gesehen zu haben. Trotz der zugegeben wirklich dicken Rüben und Schweine gilt Rottan selbst den Ferdokern schon als ›Tiefste Provinz‹. Ich reise jetzt auf der Ferdoker Landstraße weiter gen Salmingen, mal sehen, was mich dort erwartet.“

(Aus den Berichten des Kaiserlichen Landinspektors Cordovan Holnwegen, 5 n. Hal)

Rottan auf einer Hasenfußkarte © M. Lorber

Tempel


Gastlichkeit

Handel & Handwerk

Spezialitäten

  • Rottaner Rübenfeuer
  • 100-jähriger Eintopf von Rottan

Persönlichkeiten


Quellen

Inoffizielles


Bedeutende Ortschaften und Bauwerke

Tempel.svg Sakralbauten

Hopfentempel - Perainetempel zu Rottan (0 Einwohner)

Bedeutende Personen

Klerus

Wappen:
Symbol Peraine-Kirche.svg
Mitglied:
Symbol Peraine-Kirche.svg
Laiga Mikail (Symbol Tsa-Kirche.svg970er Jahre BF)
Tempelvorsteherin in Rottan
Tempelvorsteherin von Rottan (seit 990er Jahre BF)

Sonstige

Ernbrecht Kelrun (Symbol Tsa-Kirche.svg960er Jahre BF)
bauernschlau
Bürgermeister von Rottan (seit unbekannt)
Eki Treutzig (Symbol Tsa-Kirche.svg970er Jahre BF)
phlegmatisch
Gissa Kelrun (Symbol Tsa-Kirche.svg980er Jahre BF)
ruhig
Rank Walroder (Symbol Tsa-Kirche.svg980er Jahre BF)
brennt für sein Handwerk
Ilaja Zertuls (Symbol Tsa-Kirche.svg980er Jahre BF)
die Ruhe selbst
(weitere)

Historische Personen

Sonstige

Julla Lansenhaun (Symbol Tsa-Kirche.svgEnde 9. Jhd. BF-Symbol Boron-Kirche.svg10. Jhd. BF)
faule, aber gute Köchin

Chronik

Wappen blanko.svg unbekannt:
Ernbrecht Kelrun wird Bürgermeister von Rottan.