Rhôndur

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Politik:
Obrigkeit:
Bürgermeister Leubold Bärwang
Einwohner:
820 (ca. 100 Zwerge)
Infrastruktur:
Klöster:
, Boron
Tempel:
, Rondra , Ingerimm
Gasthäuser:
Gasthof Silbergreif, Botenhof, Gasthaus Wengenhorn, Gasthaus Weißgans, Schänke Leuwenschank, Schänke Schwarzkautz
Sonstiges:
Besonderheiten:
Hauptstadt von Metenar
Briefspiel:
Ansprechpartner:
bespielt
Kennziffer:
Kos-I-11(Heg)
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Beschreibung

In dunkler Zeit zwoelf Gruender kamen,
gerettet durch Geweihten Wehr;
Noch heute traegt die Stadt den Namen,
der goettlich Leuin, ihr zur Ehr.

Die Stadtteile

Rhôndur © M. Lorber

Alt-Rhôndur

Stolz und wacker ragen die Türme der Stadtgründer im Kranz der Wehrmauer in die Höhe. Da diese in den Dunklen Zeiten auf einem Felsplateau errichtet wurde, wirkt das mit Efeuer umrankte Rhôndur vor allem aus südlicher Richtung uneinnehmbar. Geweihte der Rondra schworen den friedlichen Siedlern damals Schutz vor den Gefahren der Zeiten und halten diesen Schwur bis zum heutigen Tag.

In dieser friedensgewissen Sicherheit schmiegt Rhôndur sich den Hang empor bis zur trutzigen Burg Kystral, wo Baron und Rondrageweihte residieren. Tatsächlich weilt der Baron als Reichsrichter und führendes Mitglied im praiosfrommen Orden der Bannstrahler nur noch selten hier, so dass seine Geschäfte von seiner Gattin Baronin Ina und dem Burgvogt Tarosch Sohn des Thrain wahrgenommen werden. Den Bürgern soll es nicht unrecht sein, gelten doch beide als ungleich umgänglicher als der gestrenge Herr Baron.

In Alt-Rhôndur schlägt zweifellos das Herz der Baronie. Man trifft sich am Markttage zum Einkauf auf dem Marktplatz, geht zu den Handwerkern, zum Handelsherren Aurelius Olberg, in den Ingerimmtempel oder in eine der gemütlichen Schänken. Man findet hier außerdem einen kleinen Botenhof, in dem die reisenden Boten auf ihren Wegen zwischen Angbar, Fürstenhort, Koschtal und Nadoret rasten oder wechseln können. Außerdem die Säulen des ersten Rondra-Tempels der Stadtgründer, der zur Priesterkaiserzeit gewaltsam genommen und zum Praiostempel umgeweiht wurde - bis er schließlich in den Wirren der Teilung der Praioskirche (um 1015 BF) aus bis heute ungeklärten Gründen in Flammen aufging. Die Ruine wird heute wieder für sommerliche Rondra-Dienste unter freiem Himmel genutzt.

Wer hier lebt und gar eines der meist schmucken Häuschen sein eigen nennt, der gilt viel in Rhôndur und Umgebung. Vor allem rund um den teilweise gar gepflasterten Marktplatz wird der bescheidene Wohlstand der Bürger zur Schau gestellt, die Fensterbänke mit Blumen geschmückt und die Fassaden gut gepflegt. Der Platz liegt in der Mitte des runden Felsplateaus, um ihn gruppieren sich die bedeutendsten Gebäude, wie der "Silbergreif" - das beste Gasthaus am Ort, diverse Werkstätten und Läden, die Stadtbüttelei mit dem Pranger und das Rathaus. Der durchaus stattliche Bau wird jedoch nur für festliche Empfänge und das Archiv genutzt. Die Ratssitzungen werden im ungleich gemütlicherer Runde am Rats-Stammtisch im "Silbergreif" abgehalten. Nicht zuletzt deshalb, weil das Rathaus ein Geschenk des ungeliebten ehemaligen Baronshauses Munkelstein war, unter dem die Stadt arg zu leiden hatte. Der Rat der Stadt setzt sich heute noch immer so zusammen, wie dies schon zur Stadtgründung verfügt worden sein soll. Damals, in den Dunklen Zeiten, besiedelten zwölf Familien das günstig gelegene Plateau und jede von ihnen errichtete einen Wehrturm unter der Aufsicht der Rondra-Geweihten. Seither stellen jene Familien oder ihre (angeblichen) Nachfahren und Nachfolger das städtische Patriziat und haben das Recht, einen Vertreter - in der Regel das Familienoberhaupt - in den Rat zu entsenden. Dieser entscheidet über die Geschicke der Stadt und wählt, meist aus den eigenen Reihen, den Bürgermeister. Ein Amt, das seit Jahren der knorrige Braumeister und Wirtsherr Leubold Bärwang innehat.

Wenn sich zur Abenddämmerung nach dem dritten Hornstoß die Stadttore schließen, schläft man im Schoße Rondras bis heute ungleich sicherer als jenseits der Türme.

Lohenrhôndur

Im Schatten der hohen Stadtbefestigung haben sich rund um Alt-Rhôndur jene angesiedelt, die nicht als Turmherren oder angesehene Handwerker ein Haus innerhalb der Mauern ihr eigen nennen können. Bauern oder einfache Handwerker leben hier in ihren schlichten Holz- oder Fachwerkhütten und versorgen die Bürger mit Obst, Gemüse und Korn, welches zu den zwei am Bach Leuenach klappernden Wassermühlen gebracht wird. Manch einer verdingt sich auch als Knecht auf den Gütern der Turmherren Bärwang, Rübhofen oder Wittenstein, die Hopfen bis nach Ferdok, Koschtal und Angbar verkaufen.

Gansalt

Gehöfte am Grevensteig Richtung Koschtal. Hier zweigt eine Furt durch die Leuenach hinunter nach Waldaun ab. Im Mittelpunkt steht der einfache, aber billige Ganswirt vor den Toren südlich der Stadt. Gansalt wurde lange als Teil Lohenrhôndurs betrachtet, die Aufrechten und Travia-frommen Bauern erstritten sich aber dank der Ganswirtin etwas Eigenständigkeit.

Krotenworst

Finsterer Winkel im namensgebenden Krötenforst, beherrscht vom duster von seiner Erhebung blickenden Turmherrenhof der Fledersteins, welche das Umland an Gestalten verpachtet haben, die ihnen in Zwielichtigkeit in nichts nachstehen.

Waldaun

Eine Ansiedlung recht rustikaler Holzfäller und Köhler südwestlich der Stadt. Gebt acht, es scheint ihnen zu gefallen, mit Reisenden ihren Schabernack zu treiben!

Tempel

Sehenswertes

  • Burg Kystral, über der Stadt thronender Sitz der Rondrageweihten und Barone

Gastlichkeit

  • Gasthof "Silbergreif" (Alt-Rhôndur am Marktplatz) - erstes Haus am Platze, gutbürgerlich, Stammlokal des Stadtrates.
  • Botenhof (Alt-Rhôndur bei der Tempelruine) - Rast- und Wechselstation für reisende Boten.
  • Gasthaus "Wengenhorn" (Alt-Rhôndur) - ungemütlich.
  • Gasthaus "Weißgans" (Gansalt) - preiswert und gemütlich.
  • Schänke "Leuwenschank" (Alt-Rhôndur) - Taverne mit typisch zwergischer Kost und Inneneinrichtung.
  • Schänke "Schwarzkautz" (Krotenworst) - Dunkle und kleine Spelunke der Waldbauern, Fremde sind hier nicht gerne gesehen.

Handel & Handwerk

Spezialitäten

Persönlichkeiten

Die Turmherren: (Stadt 1032 BF)

  • Bragosch Butzelbart - (Alter Baduar am Steintor nach Nadoret, ältester Turm im ursprünglichen Zustand, auf der Karte rechts mit dunkelgrauem Dach): Ältester Zwerg der Stadt, hält sich meist milde über die „Kindlein“ schmunzelnd im Hintergrund.
  • Anglinde Bärwang - (Rabenturm am Koschtaler Tor, sein tiefer Gong kündet vom Tod eines Bürgers): Gastwirtin im „Silbergreif“, dem ersten Haus am Platze (das von den Rhôndurern stur noch immer beim alten Namen „Bärenwirt“ genannt wird) – hier tagt meist auch der Rat, gilt die Wirtsstube doch als ungleich gemütlicher als die Tagungskammer im Rathaus. Die scharfzüngige Anglinde ist nicht minder ehrgeizig als ihr Gatte, der Bürgermeister Leubold.
  • Brauwin Gleuhag - (Grober Kargentorturm): Bodenständiger Grob- und Gatterschmiedemeister.
  • Rochus Tigelschmaltz - (Feiner Kargentorturm): Heißblütiger Waffenschmiedemeister, halb Amboss-, halb Hügelzwerg.
  • Bimbrosch Bröselbaum - (Rosenwacht, romantisches Plätzchen an der Ecke über Lohenrhôndur): Bäckermeister, kinderlieber Hügelzwerg, der gerne kleine Süßigkeiten beim Einkauf verschenkt.
  • Celissa Grobhand - (Isen- oder Ingerimmsturm, Feuerwacht und Meldeturm bei Gefahr): Bedächtige Fleischermeisterin, gutherzig aber leicht zu beeinflussen.
  • Weilbrand Asch - (Hoher Turm am Drabenberger Tor): Dicker Müllermeister, spielt sich gerne als Sprecher des Stadtteils Lohenrhôndur auf – wenngleich ihn die dortigen Bauern als Wucherer verachten.
  • Wilbur Falkwang - (Leuenturm, städtisches Waffenlager): Bewirtschafter des städtischen Bürgerhofes und Verwalter des Vorratslagers, gelassen, mit biergeröteten Wangen.
  • Gero Rübhofen - (Schöner Turm am Drabenburger Tor, reich verziert): Etwas versponnener Gutsherr vom Schatzerhof, hält sich seit einer Reise nach Punin für einen großen Kunstkenner und Künstler, wenngleich seine Bildnisse eher bunt als schön sind.
  • Eckard von Wittenstein - (Kornturm, einer der Speicher für Notzeiten): Greiser Vorgänger von Leubold Bärwang als Bürgermeister, gefällt sich bisweilen aber immer noch darin seinen allzu großmäuligen Nachfolger etwas zu ärgern.
  • Lothur Flederstein - (Knechterturm, städtischer Kerker): Geheimnisumwitterter Gutsherr der Waldbauernhöfe vom Krotenworst, mager und lang, düster und ernst, der seine tiefe Stimme nur selten erklingen lässt.
  • Doride Oxwalt - (Krähenturm am Koschtaler Tor – auch Grafentor genannt): Rundleibige und gutherzige Wirtin der „Weißgans“, Fürsprecherin der kleinen Bauern.

Umgebung

Westen
Auf dem Rittersteig Richtung Fürstenhort bis zur Traschpforte
Norden
Auf dem Grevensteig Richtung Angbar hinauf nach Kargen (Rohalssteg)
Osten
Auf dem Rittersteig Richtung Nadoret nach Belmach oder Erweil
Süden
Auf dem Grevensteig Richtung Koschtal hinab nach Colena


Quellen

Offizielles

Inoffizielles

Links


Bedeutende Ortschaften und Bauwerke

Bedeutende Personen

Niederadel

Eckard von Wittenstein (Symbol Tsa-Kirche.svg961 BF)
ehemaliger langjähriger Bürgermeister von Rhôndur
Reichsedler von Wittenstein (seit 999 BF)Bürgermeister von Rhôndur (1004 BF bis 1030 BF)

Sonstige

Leubold Bärwang (Symbol Tsa-Kirche.svg987 BF)
hochnäsig, großmäulig
Bürgermeister von Rhôndur (seit 1030 BF)
Losiane Misthügel (Symbol Tsa-Kirche.svg992 BF)
Schreiberin für den Kosch-Kurier

Historische Personen

Hochadel

Familie:
KargenLand.gif
Foldan vom Kargen Land (Symbol Tsa-Kirche.svgAnfang 9. Jhd. BF-Symbol Boron-Kirche.svg893 BF)
verschlossen in der Jugend, klug in späteren Jahren
Baron von Metenar (851 BF bis 893 BF)
Familie:
KargenLand.gif
Alphak vom Kargen Land (Symbol Tsa-Kirche.svg8. Jhd. BF-Symbol Boron-Kirche.svg851 BF)
Ratgeber
Baron von Metenar (848 BF bis 851 BF)

Klerus

Familie:
Eberstamm.gif
Mitglied:
Symbol Rondra-Kirche.svg
Balbine vom Eberstamm (Symbol Tsa-Kirche.svg691 BF-Symbol Boron-Kirche.svg727 BF)
im rondragefälligen Kampf gefallen
Edle zu Vadocia (unbekannt bis 727 BF)
Familie:
Grobhand.gif
Mitglied:
Symbol Rondra-Kirche.svg
Answein Grobhand von Koschtal (Symbol Tsa-Kirche.svg965 BF-Symbol Boron-Kirche.svgIng 1033 BF)
viertelorkischer Schwertbruder
Answein-Grobhand.gif
Wappen:
Symbol Boron-Kirche.svg
Mitglied:
Symbol Boron-Kirche.svg
Sorban Visant (Symbol Tsa-Kirche.svgunbekannt-Symbol Boron-Kirche.svg17. Ron 1014 BF)
Anführer der Visaristen im Kosch

Sonstige

Idamil der Metz (Symbol Tsa-Kirche.svg952 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1030 BF)
langjähriger Bürgermeister der Stadt Bragahn
Bürgermeister von Bragahn (981 BF bis 1025 BF)

Chronik

Wappen blanko.svg 1004 BF:
Eckard von Wittenstein wird Bürgermeister von Rhôndur.

Wappen blanko.svg 1030 BF:
Leubold Bärwang wird Bürgermeister von Rhôndur.

Briefspieltexte

Als Handlungsort

Erwähnungen

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