Panik allenthalben — Der Fürst ruft zu den Waffen
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Anfang 1040 BF: Panik allenthalben — Der Fürst ruft zu den Waffen
Die freudige Nachricht vom Fall Mendenas war kaum im Kosch eingetroffen, da mischte sich neben der Trauer um die vielen Gefallenen Panik unter die Menschen. Helme Haffax war in Perricum gelandet, hatte auf dem Marsch den Darpat hinauf ein garetisches Heer zerschlagen und belagerte nun Rommilys, oder war er schon in Gareth? Die Nachrichten überschlugen sich.
Trotz der Namenlosen Tage gab der Fürst daher den Befehl, die Landwehren zu den Waffen zu rufen und die Grenzwacht zu verstärken. Hunderte Streiter fanden sich in den Städten entlang der Grenze ein. Stolzenburg, Wengerich, Oberangbar, Steinbrücken, Gôrmel, Rakulbruck, Salmingen und Tallon waren Sammelorte für die vielhundertköpfigen Aufgebote aus den Baronien. Vorsorglich ließ der Fürst auch die Pässe über Kosch- und Ambossberge verstärkt bewachen – sicher war schließlich sicher.
Hier sind einige Stimmen aus jenen Tagen:
Nirwulf Sohn des Negromon, Cantzler des Kosch:
„Perricum gefallen, ein garetisches Heer zerstreut, Gareth und Rommilys belagert. Werden wir die nächsten sein? Lasst die Landwehren zu den Waffen rufen und schickt Boten zu den Bergkönigen, auch sie sollen sich rüsten. So sprach ich zu Seiner Durchlaucht, und der Fürst hörte auf meinen Rat.“
Baron Erlan von Sindelsaum:
„Als der Ruf zu den Waffen kam, hatten die Namenlose Tage gerade angefangen. Eine unheilige Hitze lastete auf dem Land, doch waren wir vorbereitet: Für solch einen Fall gab es die Aufmarschpläne ja schließlich, und so rief ich meine Landwehrleute zusammen und machte mich auf den Weg nach Barabein, um das Aufgebot zu sammeln.“
Bardo, Kämpfer der Schwurschar:
„Wir lagen auf der Stolzenburg und hielten Wacht gegen die Schwarzpelze. Haffax sollte ihnen den Kosch als Lehen versprochen haben, wenn sie ihm folgten, das hatte zumindest die Alvide gesagt – und die hatte es vom jungen Anshold gehört. Zu sehen bekamen wir dann aber – götterlob – keinen von ihnen. Den Schwarzpelzen, meine ich.“
Barmine, Landwehrfrau aus [Ortsnennung ist::Lûr]]:
„Mir schlotterten die Knie, als wir uns auf den Marsch machten. Wir waren aber kaum über die Grenze der Baronie gekommen, als auch schon die Nachricht eintraf, dass ein Heer der Kaiserin Rommilys entsetzt hatte, doch Haffax war noch nicht gestellt. Wir mussten also trotzdem bis Salmingen weitermarschieren, bis Ende Praios die endgültige Entwarnung eintraf und wir nach Hause durften.“
Nirwulf Sohn des Negromon, Cantzler des Kosch:
„Durchlaucht, so sagte ich, es ist überstanden! Es hat kaum vier Wochen gedauert, aber was für Wochen! Nun jedoch ist Haffax endgültig besiegt. Er war ein Spieler, er hat alles aufs Spiel gesetzt und alles verloren – wohl nicht zuletzt seine Seele. Seine gefürchteten Spione und Saboteure sind seit dem Abzug des Heeres gen Mendena nicht mehr in Erscheinung getreten, und auch die Schwarzpelze oder die Finsterzwerge haben sich nicht gerührt. Wie befohlen, habe ich Anweisung geben lassen, die Aufgebote nach Hause zu schicken. Wir sind diesmal wohl verschont geblieben. Väterchen Ingerimm sei Dank!“
Zusammengetragen von Garubold Topfler und Herdbrand Brauer
Irdischer Hinweis: Im Wiki gibt es ebenfalls die ursprüngliche Version dieses Artikels zu lesen.
