Mirkagarten

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Politik:
Einwohner:
3
Militär:
Infrastruktur:
Bedeutende Burgen und Güter:
Schreine:
Praios
Briefspiel:
Ansprechpartner:
Kennziffer:
Kos-III-11(Heg)
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Nordseite des heutigen Schlosses

Beschreibung

Auf dem Schlossberg südlich der Stadt Drift thront vor der Kulisse der Ambossberge Mirkagarten, die Residenz der Drifter Barone. Wegen seiner dunklen Geschichte und wiederkehrender, sonderlicher Vorfälle ist das Anwesen als Spukschloss verrufen. Die Bauern und einfachen Leute der Gegend verabscheuen es gar und weigern sich in dessen Nähe zu gehen. Allabendlich erzählt man sich an den Stammtischen Drifts abergläubische Geschichten über unheimliche Geschehnisse am Schlossberg.
Heute lebt nurnoch der verschrobene Kustos, mit einem nicht weniger verschrobenen Dienstbotenehepaar dauerhaft im Schloss. Nur zu den Hoftagen, etwa einmal im Monat, und zu repräsentativen Festen kommt kurzfristig Leben in das alte Gemäuer, denn der große Rittersaal des Schlosses, ist die prunkvollste Halle der Baronie und wird vom Baron gerne für solche Zwecke genutzt.

Sehenswertes

  • Schlossgarten: Den Namen erhielt das Anwesen durch den prächtigen Garten, den einst Baronin Mirka Ceronis-Hadelai an den Hängen des Schlossbergs anlegen ließ. „Mirkas Garten“ war zu ihren Lebzeiten als Werk großer Schönheit entlang des Großen Flusses berühmt, so dass das Schlösschen in dessen Mitte noch heute „Mirkagarten“ heißt. Nach Mirkas jähem Ende verwilderte der Garten rasch.
  • Panoptikum: Mirkagarten beherbergt ein umfangreiches Panoptikum. Die Wunderkammer der Drifter Barone enthält seltene Objekte aus ganz Aventurien. So beherbergt etwa die Trophäensammlung neben Präparaten der üblichen lokalen Fauna auch Exotika wie ausgestopfte Riesenschlangen, Harnischträger und einen fünf Schritt messenden Kaiman, den Flarach von Durstein aus den Sümpfe von Selem mitbrachte. Ein ausgestopfter Otan-Otan sowie eine Maraskanterantel brachte Baronin Leuewid von Thûrau nebst anderen wunderlichen Dingen aus dem Maraskanfeldzug nach Drift. Auch der Schädel eines Achäers befindet sich unter den Sammlungsstücken, wobei die allermeisten Gelehrten dies nicht eindeutig zuordnen können.
    In der Kunstsammlung befinden sich Kostbarkeiten und Raritäten wie tulamidische Teppiche, buntbemalte Holzmasken oder Steinschnitzereien südländischer Kulturen.

Tempel

Geschichte

Die Burg Drift vor ihrer Zerstörung in der Kaiserlosen Zeit. Mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Braun

Zur Zeit der Ferdoker Fürsten errichtete der Schwertbund von Gerrun an der Stelle des heutigen Schlosses einen Wachturm um der sich mährenden Thorwaler-Überfälle entlang des Großen Flusses Herr zu werden. Später erbaute die Ferdoker Reiterin Aurelia von Drift an dieser Stelle eine Burg als Stammsitz derer von Drift und Hauptsitz der Baronie gleichen Namens, mit der sie belehnt wurde. Unter der Herrschaft der Graf-Inquisitorin Prailucata von Drift wurde die Burg zu einer Inquisitionsfeste erweitert. Unzählige Gefangene wurden in den Bauch der Festung verschleppt und waren nie wiedergesehen. Angeblich wurden sie in den Kellern der Burg Opfer grausamer Folter. Noch heute – so heißt es – trägt in stürmischen Nächten der Wind das Wehklagen der ruhelosen Geister, der am Schlossberg Ermordeten über das Land. Während des Krieges am Großen Fluss wurde die Burg mehrmals belagert und schließlich zerstört. Die Wacht über den großen Fluss übernimmt seit diesen Tagen die gräfliche Festung Thûrbrück. Erst Baronin Mirka Ceronis-Hadelai nahm sich den verfallenden Ruinen wieder an und ließ daraus das heutige Schlösschen mit prächtigem Garten, nach Vorbild der garehter Lustschlösser errichten. Kaum war das Anwesen fertiggestellt, verfiel die Baronin jedoch dem dunklen Kult des Gottes ohne Namen und erneut wurde der Schlossberg Zentrum des Schreckens. Seit jenen Tagen hält sich im Drifter Land die Mär, dass die alten Mauern verflucht sind und jedem der sie bewohne zum Bösen verleiten. Nach Jahrzenten des Verfalls schickte sich Baron Narmur von Karma abermals an, das Schloss in Stand zu setzen und als Residenz zu nutzen. Doch auch ihm brachte das Anwesen kein Glück. Sein Gemüt verfinsterte sich zunehmend und er wandte sich schließlich gegen das eigene Volk, bevor er unterging. Unter Narmurs Nachfolger Brumil Wackerstock wurden bei Umbauarbeiten 1042 BF ein zugemauerter Abschnitt unter dem Schloss freigelegt, der neben einem verborgenem alchemistischen Labor Mirkas auch einen Tempel des Namenlosen beherbergte, wo Abt Vurian von Garrensand und Mirka einst ketzerische Rituale vollzogen. Ein gebundener Ivash wurde hierbei befreit, der Teile des Schlosses in Brand steckte und großen Schaden anrichtete. Das Unglück nahm seinen Lauf, nachdem der für Renovierungsarbeiten beauftrage Baumeister Gromnasch Sohn des Robrax 1044 BF des Nächtens von einem herabstürzenden Gesims erschlagen wurde. Die abergläubische Dienerschaft – die darin das Wirken von Mirkas ruheloser Seele sah, weigerte sich länger in Mirkagarten zu verweilen sodass Baron Brumil Mirkagarten als Residenz aufgeben musste.





Bedeutende Ortschaften und Bauwerke

Bedeutende Personen

Niederadel

Familie:
Wappen Haus Hirschingen.svg
Sindian von Hirschingen (Symbol Tsa-Kirche.svg6. Hes 1014 BF)
Sonderlicher Eigenbrötler. Wissensdurstig und meist still.

Historische Personen

Hochadel

Familie:
Wappen Haus Durstein.gif
Narmur von Karma (Symbol Tsa-Kirche.svgTra 982 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1. Eff 1041 BF)
prunksüchtig, intrigant
Baron von Drift (1028 BF bis 1041 BF)Junker zu Durstein (1009 BF bis 1041 BF)
Narmur von Karma.jpg
Wappen:
Symbol Namenlos-Kirche.svg
Mitglied:
Symbol Namenlos-Kirche.svg
Mirka Ceronis-Hadelai (Symbol Tsa-Kirche.svg10. Jhd. BF-Symbol Boron-Kirche.svg1010 BF)
Anhängerin des Namenlosen
Baronin von Drift (1004 BF bis 1010 BF)
Mitglied:
Wappen Mittelreich.svg
Aurelia Fortunata von Drift (Symbol Tsa-Kirche.svg100er Jahre BF-Symbol Boron-Kirche.svg170er Jahre BF)
Begründerin des Hauses Drift
Baronin von Drift (138 BF bis 170 BF)

Niederadel

Wappen:
Wappen-Drift.svg
Mitglied:
Wappen-Drift.svg
Kruth Krilutzkoff von Kreiben (Symbol Tsa-Kirche.svg1004 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1040 BF)
brutaler Menschenschinder
Herr von Mistelbach (1029 BF bis 1040 BF)

Sonstige

Familie:
Wappen Sippe Bullbosch V2-1.svg
Gromnasch Sohn des Robrax (Symbol Tsa-Kirche.svg968 BF-Symbol Boron-Kirche.svg15. Tsa 1044 BF)
Baumeister

Chronik

Briefspieltexte

Als Handlungsort

Erwähnungen

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