Die letzten der Sappeure

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Ausgabe Nummer 23 - Rahja 1021 BF

Die letzten der Sappeure

Rumreiches Regiment vernichtet

TROLLPFORTEANGBAR. Das Kaiserlich Angbarer Schanz- und Sappeurregiment wurde beim Sturm auf die Ogermauer vernichtet. Mehr denn 300 Pioniere fanden in dämonischem Feuer tief unter der Erde den Tod — oder Schlimmeres, prasissobeschützesie —, nachdem sie im Verein mit Windhager und Zwergentruppen das Bollwerk unterminiert und einen Zugang zu dessen finsteren Kasematten geöffnet hatten. Da brach die niederhöllische Macht des Dämonenmeisters über sie herein und verheerte die Tunnel, die den tapferen Menschen und Zwergen zum Grab wurden. Keines Zwölfgöttergefälligen Fuß hat sie seit der Schlacht mehr betreten (obgleich die Seelen der Gefallenen von den Geweihten Rondras, Ingerimms und Borons gesegnet wurden).

Dort unten verschüttet liegen nun das Regimentsbanner und die Feldzeichen der Kompanien — mit Ausnahme der Standarte des II. Banners, das im vergangenen Götterlauf in Tobrien verloren ging, und des VII. Banners, das der Wachtmeister Boschox, Sohn des Bothrom, retten konnte. Der Held, der noch als gemeiner Soldat ins Feld zog, zählt zu den wenigen Überlebenden des Regiments und befindet sich wie die meisten seiner Kameraden derzeit im Lazarett. Ihre Zahl mag bei etwas mehr als drei Dutzend liegen, Todwunde und Verstümmelte mitgerechnet.

Ob das Regiment, das einst von Fürst Vitus vom Eberstamm einberufen wurde und bereits im letzten Orkkrieg bei den Kämpfen um Greifenfurt mehr als eine Kompanie verlor, überhaupt wieder aufgestellt wird, ist nicht bekannt, gilt nach dem Verlust der Regimentsfahne aber als äußerst fraglich.

Stitus Fegerson