Vom Kampf mit Zweihändern

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Kosch-Kurier Sonderausgabe - Rondra 1041 BF

Vom Kampf mit Zweihändern

Zum Wettkampf mit beidhändigen Waffen am 13. und 14. Rondra traten 48 Streiter an. Angroschim fanden sich drei darunter, und anders als bei den Einhändern, wo alle in der ersten Runde ausschieden, mit einigem Erfolg. Brubol Sohn des Brumil warf im ersten Kampf den Einhandsieger Korbrandt von Bösenbursch aus dem Turnier und Athax Sohn des Angrox den vormaligen Finalisten Perval von Vardock. Auch Cendrasch Sohn des Chrysoprax schaffte es eine Runde weiter. Früh ausscheiden mussten Nimmgalf von Hirschfurten gegen den Rondrianer Raban „Axtkind“ von Vardock und Heermeister Thorben gegen Bardo von Ödenhof.

In der zweiten Runde kam es zum Zwergenduell zwischen Brubol und Cendrasch, das der Letztere für sich entschied. Hagen von Salmingen wurde in einem spannenden Gefecht von Rondradan „Zweiflamm“ vom Rhodenstein, ebenfalls Rondrageweihter, bezwungen, während Raban von Vardock nun dem Greifenfurter Baron Ardo von Keilholtz unterlag. Die dritte Runde sah das Ausscheiden der beiden verbliebenen Angroschim. Nach der vierten Runde waren drei Kämpfer verblieben, die nun unter sich den Gewinner ausmachen würden: Rondradan vom Rhodenstein, Ardo von Keilholtz und die bisher wenig bekannte Fürstliche Schlachtreiterin Ailsa ni Rían aus dem Wengenholm. Sie hielt sich tapfer, konnte sich aber gegen den Baron und den Geweihten nicht durchsetzen.

Im letzten Kampf zwischen Ardo und Rondradan fiel so die Entscheidung: Der Rhodensteiner mit seinem Rondrakamm setzte dem Greifenfurter erst mächtig zu, bis dieser mit einem Windmühlenmanöver das Momentum drehen konnte. Nun ging es hart auf hart, der Kampf wogte mal in die eine Richtung, dann in die andere, bis es Ardo endlich gelang, seinen Gegner zu entwaffnen und sich zum Sieger dieses längsten Duells des Turniers zu machen.