Porquidstreu

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Politik:
Obrigkeit:
Infrastruktur:
Bedeutende Burgen und Güter:
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt
Kennziffer:
Kos-I-09P



Dieser Artikel handelt von der Burg Porquidstreu. Die gleichnamige Redensart findet sich unter "porquidstreu".

Beschreibung

Lage Vardocks und Porquidstreus auf einer Hasenfußkarte

Geschichte

Porquidstreu ist die jüngste und wohl kleinste der drei Zwingfesten am Trolleck in Schetzeneck. Sie liegt in Sichtweite der metenarischen Burg Trolleck (und des gleichnamigen Klosters) sowie der bärenfangschen Burg Zwietrutz. Porquidstreu verfügt über keinen großen Rittersaal und besteht aus wenig mehr als ihrem Bergfried, in dem sich auch die Wohngemächer des Burgherren befinden. Dieser dafür umso stattlicher in die Höhe ragende Turm verfügt über eine drehbare Plattform an der Turmspitze, die mit zwei weitreichenden Geschützen bestückt ist. Ursprünglich wurde sie nämlich vom Thronräuber Porquid von Ferdok errichtet, um von ihr aus darüber zu wachen, dass sich nach dem Saustechen keine Anhänger der gestürzten Fürstenfamilie Eberstamm in deren verlassener Stammburg Fürstenhort sammelten.

Nach dem Ende der Burgherrin Govena Schulterbreit von Vardock, der Marschallin des Thronräubers, erhielten ihre Nachfahren vom neuen Fürst Holdwin vom Eberstamm immerhin Porquidstreu zugesprochen. In heutiger Zeit mag man sich wundern, dass die Feste weiter den Namen des Usurpators trägt. Doch als man einst über eine Umbenennung nachdachte, stürzte noch in der gleichen Nacht ein Mauerteil zusammen. Da entsann man sich, welches Versprechen der Erbauer beim Bezug der Feste "Kaiser" Porquid machte: "Sie hält in Eurem Namen treue Wacht, und wird ihn tragen bis in alle Zeit oder bis das ihre Mauern zerborsten und ich selbst erschlagen bin."

Dem Haus Vardock war jedoch eine intakte Feste mit üblem Namen lieber als eine Ruine, weshalb diese weiter ihren Namen trägt.

Verteidigungswerke

Trotz ihrer geringen Größe wäre Porquidstreu für einen Angreifer erheblicher mühsamer als etwa die benachbarte Zwietrutz und nur unter schweren Verlusten zu erobern. Ritter Trests Vorfahr, der Sappeurhauptmann Rondralrik der Igel, hat zusätzlich zum Geschützturm noch weitere ungewöhnliche Verteidigungswerke errichten lassen.

Rund um die Krone der Wallmauer läuft eine Rinne mit verschiedenen Pechluken, die sich über Hebel einzeln oder gleichzeitig öffnen lassen. Bleiben sie geschlossen, lässt sich mit entsprechendem Brennstoff auch ein Feuerring rund um die Mauerkrone entzünden, der plötzlich vor den heraufkletternden Feinden auflodert. Der untere Teil des Bergfrieds ist mit herausragenden Klingen und Stahlspitzen gesichert, so dass sich nur äußerst schwer Leitern anstellen lassen. Außerdem hat Hauptmann Rondralrik auf der drehbaren Turmplattform einen Kranarm mit einer gigantischen Morgensternkugel montieren lassen, die Angreifer zerschmettern soll.

Das vermeintliche verlassene Umland der Burg ist mit verstreuten „Angbarer Igeln“, „Drachenfüßen“ und Fallgruben gegen anrückende Feinde gesichert. Diese können außerdem noch von einem in einen idyllischen Blumenhügelchen eingebetteten Schützenstand mit einer Hornisse unter Beschuss genommen werden. Man munkelt sogar, dass Rondralrik der Igel unter der Burg einen Scheinkeller anlegen ließ, um gegnerischen Minierarbeiten zuvorzukommen. In diesem verborgenen Keller warte jedoch statt des Zugangs zur Burg nur ein langlebiger, äußerst ausgehungerter Tatzelwurm auf feindliche Sappeure.

Einnehmen ließe sich Porquidstreu so wohl nur mit großen Belagerungstürmen, schweren Geschützen, die die Burg sturmreif schießen oder durch Aushungern. Im beengten Burginnern soll es auch eine von der Fürstenhorter Meisterwerkstatt der Gidiane Ramsledern ausgestattete Folterkammer geben, doch weiß man darüber aus naheliegenden Gründen nichts näheres. Ritter Trest hält allerdings keinen Geschützmeister im Dienst, weil der Meinung ist, dass er dies schon selbst tun könnte. Im Falle eines Falles allerdings...

Das Burgdorf

Die bei der Burg gelegene Ortschaft wird manchmal auch Porquidstreu genannt, häufiger aber - wie das Ritterlehen der Burgherren - Vardock.


Persönlichkeiten


Quellen

Inoffizielles


Bedeutende Ortschaften und Bauwerke

Bedeutende Personen

Niederadel

Familie:
Vardock.gif
Idra von Schafssturz (Symbol Tsa-Kirche.svg962 BF)
starrsinige alte Dame
Familie:
Vardock.gif
Trest von Vardock (Symbol Tsa-Kirche.svg985 BF)
eitel, ehrgeizig, skrupellos
Ritter zu Vardock (seit 1020 BF)
Familie:
Vardock.gif
Ettel von Vardock (Symbol Tsa-Kirche.svg987 BF)
fett und teilnahmslos
Familie:
TreublattHaus.gif
Gisbrun von Treublatt (Symbol Tsa-Kirche.svg1001 BF)
ältester Sohn des umtriebigen Roban
Vogt von Roterz (1033 BF bis 1034 BF)Junker zu Ambossblick (seit 1034 BF)
TreublattGisbrun.jpg
Familie:
TreublattHaus.gif
Arbel von Treublatt (Symbol Tsa-Kirche.svg1026 BF)
von sich selbst eingenommener Unsympath
(weitere)

Historische Personen

Niederadel

Familie:
Vardock.gif
Runkel von Vardock (Symbol Tsa-Kirche.svg10. Jhd. BF-Symbol Boron-Kirche.svg1020 BF)
Vater der zerstrittenen Brüder Trest, Ettel und Raban Axtkind
Ritter zu Vardock (unbekannt bis unbekannt)
Familie:
Vardock.gif
Mitglied:
Wappen Mittelreich.svg
Rondralrik der Igel von Vardock (Symbol Tsa-Kirche.svg892 BF-Symbol Boron-Kirche.svgunbekannt)
erfinderischer Hauptman der Angbarer Sappeure
Ritter zu Vardock (935 BF bis unbekannt)
Familie:
Vardock.gif
Ermst von Vardock (Symbol Tsa-Kirche.svgEnde 1. Jts. BF-Symbol Boron-Kirche.svgMitte 10. Jhd. BF)
von Kaiser Perval hingerichtet

Chronik

Briefspieltexte

Als Handlungsort

Erwähnungen