Das Grauen vom Borrewald
Das Grauen vom Borrewald
Neue Untat des Vierarmigen Goro
ZWEIZWIEBELN, Boron 1041 BF. Der schreckliche Menschenfresser, den man im Wengenholmschen als den Vierarmigen Goro kennt, hat wieder einmal zugeschlagen.
Nachdem in den letzten Jahren zwar hin und wieder Menschen am Rand des Borrewaldes verschwunden sind, aber niemand mehr den riesigen Oger gesehen hat, gibt es diesmal einen Augenzeugen: den Maultierführer Bärbold Semmelwurz. Er begleitete den Stollenbauer Kibosch Sohn des Korbosch auf dem Weg von Erzdorf nach Angbar, als die beiden unweit der Ruinen des Dreitannenguts von dem Ungetüm und einer Horde Goblins angegriffen wurden.
Semmelwurz behauptete erst, Meister Kibosch habe ihn weggeschickt, um Hilfe zu suchen. Unter der strengen Befragung Väterchen Nirwulfs gab er aber zu, wie ein Rotpüschel davongerannt zu sein und den tapferen Angroscho allein gelassen zu haben. Da von Kibosch Sohn des Korbosch wie vom Maultier jede Spur fehlt, muss vom Schlimmsten ausgegangen werden.
Stimmen aus dem Volke
„Schrecklich, der arme Meister Kibosch! Ich hoffe, dass er sich nur verlaufen hat. Aber ich fürchte … Nun ja, man muss wohl mit dem Schlimmsten rechnen.“ - Emergunde Bachfeld, Schweinehirtin
„Wie ist das eigentlich? Frisst so ein Oger einen roh mit Haut und Haar? Oder macht er sich wenigstens ein Sößchen dazu?“ – „Bosper, ich bitte dich, du bist unmöglich!“ – „Aber wieso? Man wird doch noch fragen dürfen!“ - Bosper und Firune Semmelbrot, Wirtsleute von „Auersbrücks Keller“
„Also, ich weiß ja nicht! So schwer kann das doch nicht sein. Ich mein’, der Borrewald ist ja nun nicht gerade das Bornland oder so. Da nimmste halt ’n Dutzend Söldner und durchkämmst den Wald von Firun nach Praios und von Efferd nach Rahja, und dann haste diesen Oger. – Was? Ob ich dabei wär’ bei der Jagd? Wieso denn ich? Ich bin doch nicht blöde!“ - Halwart Tannenzapf, Bauer und Stammgast in „Auersbrücks Keller“
Irdischer Hinweis: Der Artikel basiert auf dem Text Neue Untat des Vierarmigen Goro.
