Ein schwieriges Jubiläum

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Kosch-Kurier Sonderausgabe - Ingerimm 1039 BF

Ein schwieriges Jubiläum

Allerlei Widrigkeiten bei der 1000-Jahr-Feier des Koscher Reinheitsgebots

ANGBAR, Travia 1039 BF. Die gemeinsamen Feierlichkeiten – Jubiläum des Koscher Reinheitsgebotes und der Geburtstag des Fürsten – wurden von allerlei Widrigkeiten überschattet. Und beinahe wäre es noch viel schlimmer gekommen!

Es begann bereits mit einem verstörenden Vorzeichen: Das seit Beginn des Jahres bekannte Phänomen des Sternenfalls zeigte sich auch im Kosch in Form eines Sterns, der in Sindelsaum niederstürzte. Doch die schlechten Nachrichten wurden noch konkreter: Seine Durchlaucht selbst wurde kurz vor seinem Tsatag krank und musste das Bett hüten, so dass Wolfhardt von der Wiesen, der für die Feier zum Herold bestimmt worden war, die Gäste begrüßte.

Nun haben die Eherne ebenso wie das Reinheitsgebot allerlei schlechte Zeiten überstanden – jedoch in diesen Tagen sollte der Strom der Prüfungen nicht abreißen! Zum einen staunte Markvogt Gero vom Kargen Land nicht schlecht, als ihm sehr seltsam anmutende Biere angeboten wurden. Ein Verstoß gegen das Koscher Reinheitsgebot ausgerechnet zu dessen Feier und noch dazu in der Hauptstadt?

Zum anderen störte eine Mäuseplage die Festlichkeiten; überall tauchten die unerwünschten Nager auf. Das stellte selbst die Ereignisse von Ferdok anno 1032 BF in den Schatten, als in den Höhlen tief unter der Gräflich Ferdoker Brauerei zahlreiche große Ratten ihr Unwesen trieben. Schließlich spitzte sich die Lage zu, als unter den Gästen tatsächlich einige Fälle der berüchtigten Zorgan-Pocken auftraten und gar ein Toter zu beklagen war!

Den Zwölfen sei Dank gelang es der Festgesellschaft aus Adeligen, Geweihten und Magiern letztlich, der Lage wieder Herr zu werden. Bevor allzu viele Gäste mit dem Hexenbräu bewirtet wurden, rief man die zuständige Braugrevin herbei. Mit dem Honinger Tiegel, einem Artefakt der Peraine, wurden die Kranken geheilt. Auch konnten die Hintergründe der Geschehnisse aufgeklärt werden – wir wollen aber den werten Leser mit den zum Teil sehr finsteren Einzelheiten nicht erschrecken und sparen uns daher deren genauere Schilderung. Kurzum: Niemand anderes als Charissia von Salmingen war es gewesen, die das Metall des gefallenen Sterns für ihre Zwecke verwenden und aus ihm ein Schwarzes Auge herstellen wollte! Einmal von tapferen Recken geborgen, wurde der Stern jedoch von Sephira Eisenlieb in unzählige Stücke zerschlagen und diese unter den Anwesenden aufgeteilt, auf dass niemand seine Substanz missbrauchen möge.

Die Mäuse jedoch waren in Angbar aufgetaucht, weil ihre alte Heimat durch eben jenen Stern zerstört worden war. Mit dem König der Feldmäuse konnte eine Abmachung getroffen werden: Die Mäuse bekamen in Oberangbar ein neues Zuhause und jedes Jahr mehrere Wagenladungen Korn zugesagt – unter anderem eine aus Oberangbar selbst, eine aus der Ferdoker Mark. Eine Abgabe für den Frieden – wer sollte es Baronen und Vögten verdenken?

Erst nach all diesen schweren Stunden und zahlreichen Aufgaben konnten die Gäste sich der eigentlichen Feier widmen und erleichtert mit richtigem Bier anstoßen. Immerhin, nach so viel Arbeit schmeckte es sogar noch besser als sonst!

Gobrom Findling

Irdischer Hinweis: Der Artikel behandelt die Ereignisse des Nordmarken-Kosch-Konvents 2016. Um den Rahmen der Sonderausgabe, die sich ja vornehmlich dem Reinheitsgebot widmet, nicht zu sprengen, haben wir aber auf eine ausführlichere Berichterstattung verzichtet.