Schlacht am Püschelwald

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Schlacht am Püschelwald

Datum: 914 BF
Ort: Püschelwald an der Tarnel
Ausgang: Sieg der Koscher
Kontext: Kaiserlose Zeiten

Konfliktparteien
Almada Kosch
Befehlshaber
Pellice von Ragath Porquid von Ferdok,
Berndrich vom Eberstamm,
Murgrim Kupferblatt,
Binsbart Tempeltreu
Truppenstärke
1500 Berittene 1650 Ritter und Fußknechte, darunter Ubarosch und Ulaman Silberhaar
Verluste
Bedeutende Tote



Eine Reiterarmee unter Pellice von Ragath drang in den Kosch ein und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Da sich jedoch gerade die Truppen der Koscher in Ferdok sammelten, konnten die Koscher den Almadanern bereits recht früh entgegenziehen und stellten diese dann in der Baronie Herbonia zum Kampf.

Die Anführer

Für die Almadaner
  • Pellice von Ragath - sie ist felsenfest von der Überlegenheit der eigenen Truppen überzeugt. Im Kampf gelingt es ihr selten den Überblick zu bewahren. Zahlreiche Unterführer erkennen ihre Befehle auch nicht uneingeschränkt an.
Für die Koscher
  • Graf Porquid von Ferdok - nominell führt er das Kommando über die Armee, da es seine Grafschaft ist die von den Almadanern angegriffen wird. De facto muss sich Porquid jedoch eng mit seinen Unterführern abstimmen. Im Kampf kämpft er zu Fuß in den Reihen seines Fußvolkes und beweist dabei viel Tapferkeit.
  • Der junge und unerfahrene Prinz Berndrich vom Eberstamm erhält in der Schlacht seine Feuertaufe. Sein Ungestüm und seine Tapferkeit treiben seine Reiter zu immer neuen Höchstleistungen.
  • Der erfahrene Oberst der Angbarer Sappeure Murgrim Kupferblatt kämpfte bereits unter Fürst Alphak vom Eberstamm erfolgreich für den Kosch und ist der wahre Kopf hinter den Schlachtplänen der Koscher.
  • Der beinharte Söldnerführer Binsbart Tempeltreu kämpft seit Beginn des Thronfolgekrieges fast ununterbrochen für fremde Herren. Als ihm jedoch zu Ohren kommt, dass im Kosch eine Armee gesammelt wird macht er sich mit seinen erfahrenen Söldnern auf den Weg in die alte Heimat.

Die Heere

Für die Almadaner
  • 1500 Reiter unter dem Kommando von Pellice von Ragath. In der Schlacht agiert die gesamte Armee als Einheit. Natürlich sind viele Pferde nicht für den Kampf geeignet, so dass ein Gutteil der Almadaner für die Schlacht absitzt.
Für die Koscher

Aufstellung

Die Almadaner agieren als große Einheit. Eigentlich sollten alle Truppenteile auf Pellice von Ragath hören, doch einzelne Truppenführer handeln häufig eigensinnig, so dass das Vorgehen der Almadaner teilweise chaotisch und ungeordnet ist.

Die Koscher sind sich trotz der geringen zahlenmäßigen Überlegenheit der mangelnden Qualität der eigenen Truppen bewusst und verlegen sich auf Rat des erfahrenen Oberst Murgrim Kupferblatt auf eine defensive Taktik. Die Vorhut soll dabei die Alamdaner an der Tarnelbrücke aufhalten und ihnen dort Verluste zufügen. Nach einiger Zeit soll die Vorhut dann zurückfallen und sich in die Wagenburg der Koscher zurückziehen, die diese im Vorfeld gebildet haben. Aus den zahlreichen Trosswagen des Heeres und dank der unermüdlichen Schanzarbeiten der Angbarer Sappeure, verstärkt durch die vom jungen Rondralrik von Vardock ersonnenen Angbarer Igel und Drachenfüße haben die Koscher ein gut zu verteidigendes Lager gebaut. Während das Hauptheer die Angriffe der Almadaner abschlägt soll die Nachhut in einem geeigneten Moment aus dem Lager hervorbrechen und den Angreifern den Rest geben.

Schlachtverlauf

"Kampf am Rand des Lagers" von Sephira Topfler

In den frühen Morgenstunden stoßen die ersten Elemente der Almadaner an die Tarnelbrücke vor. Dort entbrennt ein heftiges Gefecht mit den wartenden Koschern. Eine Stunden wogt der Kampf hin und her, ohne das ein Ergebnis erziehlt wird. Schließlich gelingt es einer Reitergruppe der Almadaner die Tarnel an einer Furt zu überqueren. Zwar hatten die Koscher zahllose Drachenfüße in die Furt gestreut und den Almadaner solcherart hohe Verluste zugefügt, doch letztednlich kann das den Vormarsch nicht aufhalten. Die Koscher drohen in die Zange genommen und aufgerieben zu werden. Der erfahrene Binsbart Tempeltreu hat jedoch Späher ausgesandt die ihn rechtzeitig warnen und so gelingt es ihm sich mit seinen Söldnern vom Feind zu lösen und zurückzuziehen.

Die wutentbrannten Almadaner setzen der Gruppe nach, doch nach einer kurzen Verfolgungjagd stoßen sie auf das Lager der Koscher. Erste unkoordinierte Angriffe der Alamdaner werden von den verschanzten Koschern mit Leichtigkeit abgeschlagen. Insbesondere die Geschütze der Angbarer Sappeure und die zahlreichen Armbrustschützen halten blutige Ernte. Schließlich gelingt es Pellice von Ragath ihre Truppen zu einem gemeinsamen Vorgehen zu motivieren und so greifen die Almadaner konzentiret an einigen wenigen Stellen an. Nach heftiger Gegenwehr werden die Koscher zurückgedrängt und so dringen an einigen Stellen Feinde in das Feldlager ein. Die Nachhut der Koscher muss schließlich absitzen, um die Hauptmacht zu unterstützen. Immer wieder werden die Almadaner zurückgeschlagen, doch immer wieder dringen sie an anderen Stellen in das Feldlager ein.

Mittlerweile ist der späte Nachmittag angebrochen und noch immer kann keine der beiden Parteien eine Entscheidung herbeiführen, doch da gelingt es Prinz Berndrich vom Eberstamm inmitten eines großen Almadaner Angriffes die Ferdoker Garde um sich zu sammeln und an deren Spitze bricht er aus dem Lager aus und fällt den Almadanern in die Seite. Die Reihen der Angreifer beginnen zu wanken. Zwergische Söldner aus dem Amboss entdecken zur selben Zeit, dass die Almadaner gerade ihren Bierwagen angezündet haben. Rasende Wut packt die Angroschim und so drängen sie nach draußen und dringen mit großer Gewalt auf die Almadaner ein. Der erfahrene Oberst Murgrim Kupferblatt merkt, dass nun die Zeit der Offensive gekommen ist und so brechen die Koscher aus dem Lager hervor. Die Almadaner, die sich dem Sieg schon nahe sahen wenden sich zur Flucht. Die besiegten Alamdaner ziehen sich in ihre Heimat zurück und behelligen den Kosch für den Rest der Thronfolgekriege nicht mehr. Die siegreichen Koscher ziehen jedoch gemeinsam mit einem Nordmärker Heer vor die Tore Gareths.

Der Name der Schlacht leitet sich von einem Wäldchen unweit des Schlachtfeldes ab.


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