Koscher Märtyrer werden gewürdigt

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Ausgabe Nummer 9 - Ingerimm 1016 BF

Concordiakloster, Garrensand. Archidiakonus Zyliphar Branswein, Legat des Puniner Raben und Defensor Religionibus des Ordens vom Heiligen Golgari, bestätigte unlängst schon länger kursierende Berichte: In der Tat sind die Koscher Märtyrer Kalmun und Kalchas mit dem Segen der Kirchen- und Ordensoberen zu Patronen der Golgariten erhoben worden. Der Kosch-Kurier will diese Gelegenheit nutzen, um die bemerkenswerten Vitae der beiden hier noch einmal kurz darzustellen.

Der spätere Garrensander Abt Kalchas war zunächst lange Zeit Geweihter im Bragahner Doldorf und dort wurde nicht umsonst auch unter dem Beinamen „Der Seher“ bekannt, denn der Herr Boron schenkte ihm die Gabe des zweiten Gesichts und offenbarte ihm oftmals Verborgenes in seinen Träumen). Was für ein wahrer Jammer, das dieser heilige Mann schließlich dem verheerenden Brand des Klosters zum Opfer fiel! Zwar erwies sich hinterher der Haeresiarch Amir Honak als der Schurke, doch mag dieses Hochwürden Kalchas wahrhaft nicht zu ersetzen. Kalmun Breckenbart, ebenfalls ein Bruder der Abtei, und lebenslanger Kämpfer wider ketzerischer Umtriebe, trat hingegen im Jahre 19 die Reise über das Nirgendmeer an.

Als der Anführer der „Gegenreformation“ im Kosch stellte er die letzten verblendeten Visaristen in ihren Moorbrücker Unterschlupf, Als dieser schließlich in Flammen aufging, traten außer Bruder Kalmun der Visaristenmeister Sorban und dessen ärgster Widersacher, sein bekehrter Genosse Zakharabas Zorkhaban vor den Ewigen Richter (im Kosch-Kurier Nr. 5 ausführlichst geschildert). Kalmun gar ward von seinem göttlichen Herrn gar körperlich vollendens entrückt.