Wächst zusammen, was zusammen gehört?

Aus KoschWiki
Version vom 9. Juli 2021, 21:58 Uhr von Kunar (D | B)
(Unterschiede) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschiede) | Nächstjüngere Version → (Unterschiede)
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Kk-titelbalken-heroldzwerg.jpg

Ausgabe Nummer 67 - Rahja 1043 BF

Wächst zusammen, was zusammen gehört?

Tunnelbau unter den Koschbergen schreitet voran

UNTER DEN KOSCHBERGEN, Rahja 1043 BF. Nicht einmal ein ganzes Jahr ist vergangen, seit die Angroschim von Ârxozim und Xagihra-Pforte beim Panoptikum in Zwietrutz die Vereinbarung trafen, ihre Siedlungen unterirdisch mit einem Tunnel zu verbinden. Auf eine Anfrage des KOSCH-KURIER hin bestätigte Bergvogt Tharnax S. d. Thorgrimm, dass bereits zwei Drittel der Schachtstrecke gegraben und befestigt seien und es mittig eine Station geben werde, die gemeinsam von beiden Siedlungen bemannt werden solle. Den Durchstich erwarten die Angroschim bereits im Winter nächsten Jahres. Der Tunnel, der in Erinnerung an die erste Drachentöterin „Organa-Tunnel“ heißen werde, soll überdies ein technisches Wunderwerk sein: Es heißt, er neige sich, ausgehend von der mittigen Station, in beide Richtungen leicht nach unten, so dass sich beladene Loren alleine zu ihrem Ziel bewegen werden. In der mittigen Station – Tharnax scherzte bereits, dass hier eine angroschgefällige Taverne stehen werde – wird die Magistra Technika Xarscha von Eiswacht, T. d. Xalrika, einen Aufzug bauen, der die Loren ohne große Kraftanstrengung in die Höhe heben wird, um die Neigungen in die jeweils andere Richtung auszunutzen. Neben der Spannung, die in einem solchen Vorhaben steckt, darf jedoch nicht verheimlich werden, dass es nicht nur Fürsprecher für den Tunnel gibt: Die Vögtin Grothissa Götnisch forderte bereits den Abbruch der Grabungsarbeiten, da sie massive Sicherheitsbedenken habe, dass es in barönlich Drabenburg zum Einsturz von Gebäuden kommen könne. Im Falle der Fertigstellung des Tunnels forderte sie überdies einen Tunnelzehnt, da sie fürchtete, dass die Angroschim durch den Tunnel ihren Verpflichtungen des Zolls nicht nachkommen würden. Der Bergvogt indes stellte klar, „was unter dem Berg von einer Bergwacht, also einer Enklave Koschims zur anderen, transportiert wird und dabei nicht einmal an die Oberfläche gelangt, verlässt Koschim niemals und kann daher auch nicht besteuert werden. Wer das anzweifelt, sollte beim Rogmarok vorsprechen. Die Bergwachten gehören zum Bergkönigreich und sind keine Vasallenlehen einer Baronie, auch wenn sie auf oder unter deren Territorium liegen, dies besagt die Lex Zwergia.“ Der KOSCH-KURIER wird über die weitere Entwicklung berichten.

Burkhard Ludolfinger & Andhor Kirschbäumer