Hof-Geweihte
Hof-Geweihte sind Geweihte einer Gottheit, die am Hofe eines adligen Herrschers leben. Meist handelt es sich bei ihnen um Praios- oder Rondra-Geweihte, im Kosch bisweilen auch des Ingerimm bzw. des Angrosch.
Neben einer spirituellen Unterstützung des Hofstaats erhoffen und erwarten viele Adlige jedoch auch, dass ihnen Geweihte beratend zur Seite stehen, sich bei der Verwaltung des Lehens nützlich machen oder an einem Kriegszug teilnehmen - ganz so wie es ihren Fähigkeiten entspricht. Adlige können ihr Ansehen steigern, wenn sie einen oder gar mehrere Hof-Geweihte um sich haben, denn Hof-Geweihte zeugen von der Götterfürchtigkeit des Adligen und dem Wohlwollen der Götter (oder zumindest der Kirchen).
Die bekannteste Hof-Geweihte des Kosch war sicherlich die Praiospriesterin Ulabeth vom Pfade am Fürstenhof ... lange Jahre Erste Hof-Geweihte. 1031 ernannte Fürst [[Blasius vom Eberstamm] mit Berngundis, einer Geweihten der Travia aus dem Weidnerland, eine Zweite Hof-Geweihte, doch trat diese nach des Fürsten Tod von ihrem Amt zurück.
Seit 1046 amtet die Praiotin Quania vom Pfade als Erste Fürstliche Hof-Geweihte.