Odilbert und Niope - Lefke und Voltan

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Grauensee, Praios 1042 BF

Lefke warf ihrem Schwiegervater einen prüfenden Blick zu. Voltan von Falkenhag verzog keine Miene. „Nach allem, was so erzählt wird, ist es wohl eine Liebesheirat“, kommentierte Lefke, „und dein Einsatz für das Glück der Liebenden...“ Sie schüttelte den Kopf. „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich beinahe glauben, dass dich diese Romanze bezaubert“, bemerkte sie trocken. Voltan zog eine Braue hoch: „Willst du andeuten, mir fehle der Sinn für Romantik?“ „Das werde ich nicht weiter vertiefen, mein lieber Voltan. Wie dem auch sei, es steht wohl außer Frage, dass wir bei diesem Ereignis unsere Aufwartung machen“, Lefke tippte mit dem Finger auf die Hochzeitseinladung, bevor sie ihren Blick auf Voltan heftete, „ich gehe wohl recht in der Annahme, dass du bereits einen Boten zu Bohemund geschickt hast?“ „Ganz recht, eine Nachricht ist bereits unterwegs, es ginge ja nicht an, dass er ein solches Ereignis versäumte“, antwortete der Angesprochene, „ebenso habe ich mir erlaubt, bereits die Zusage des Hauses Falkenhag an den Grafen zu übermitteln.“ Lefke nickte zustimmend. „Nun denn, eine Reise ins Garetische. Ich sollte Onkel Barnhelm eine Nachricht senden - er wird sich freuen, wenn ich ihn besuche, jünger wird er ja auch nicht…“, sagte Lefke.