Mirkagarten

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Politik:
Einwohner:
23
Militär:
Infrastruktur:
Bedeutende Burgen und Güter:
Mirkagarten (23 EW)
Schreine:
Praios
Briefspiel:
Ansprechpartner:
Kennziffer:
Kos-III-11(Heg)
Nordseite des heutigen Schlosses

Beschreibung

Auf dem Schlossberg südlich der Stadt Drift, thront vor der Kulisse der Ambossberge Schloss Mirkagarten, die Residenz der Drifter Barone.
Ursprünglich als Wehranlage gegen die Thorwaler errichtet, erlangte die später zum Schloss umgebaute Burg seine größte Berühmtheit, als die damalige Herrscherin Mirka Ceronis-Hadelai einen prächtigen Garten am Schlossberg anlegen ließ. „Mirkas Garten“ war zu ihren Lebzeiten als Werk großer Schönheit entlang des Großen Flusses berühmt, sodass das Schloss in dessen Mitte alsbald nach ihm benannt wurde und noch heute „Mirkagarten“ heißt.

Sehenswertes

  • Schlossgarten: Für den Bau der großen Gartenanlage rund um das Schlösschen ließ Baronin Mirka Leibeigene und Hörige aus der ganzen Baronie nach Drift schaffen, die nach den Anweisungen almadinischer Gärtner die Flanken des Schlossberges umgruben, abtrugen und aufschütteten, bis insgesamt sieben breite Terrassen entstanden waren. Eine üppiger und prächtiger von der Blumentracht als die andere. Man sagt, der Garten kostete die Baronin ein Vielfaches von dem, was der Umbau des Schlösschens kostete. Das scheint heute kaum vorstellbar, denn wo früher Blumenbeete und Hecken in feinster geometrischer Ordnung standen, wachsen heute Haselsträucher, Buchen und Fichten, wie sonst überall auch im Kosch. Denn nach dem Tod der Baronin verwilderte der Garten rasch. Die einstige Pracht lässt sich nur noch durch so manche verwilderte Rosenhecke, oder mit Efeu umrankte Pavillons und Brünnlein erahnen.
    Der neue Baron Brumil lässt heute gar seine Herde Eisenwalder Langohrschafe auf dem Areal des ehemaligen Schlossgarten weiden.
  • Panoptikum: Mirkagarten beherbergt ein, für die Größe des Schlösschens ungewöhnlich umfangreiches Panoptikum. Die Wunderkammer der Drifter Barone enthält zahlreiche Objekte aus ganz Aventurien, die ihrer Seltenheit im Kosch wegen, nicht nur von Gästen des Barons bestaunt, sondern von so manchen Gelehrten gezielt aufgesucht werden. So beherbergt etwa die Trophäensammlung neben Präparaten der üblichen lokalen Fauna, auch solche Exotika wie ausgestopfte Riesenschlangen, Harnischträger und einen fünf Schritt messenden Kaiman, den Flarach von Durstein aus dem Kohmkrieg mitbrachte, der ihm bis in die Sümpfe von Selem führte. Ein ausgestopfter Otan-Otan, sowie eine Maraskanterantel brachte Baronin Leuewid von Thûrau, nebst anderen wunderlichen Dingen aus dem Maraskanfeldzug nach Drift. Von allergrößter Seltenheit ist die Sammlung ausgestopfter Valpodinger. Wobei so mancher erfahrener Weidmann unter den Besuchern schon Zweifel hegte, ob das eine oder andere der Exemplare nicht eher das Werk eines geschickten Präparators sei, als ein echter Vertreter der äußerst seltenen Chimären. In der Kunstsammlung befinden sich Kostbarkeiten und Raritäten wie tulamidische Teppiche, buntbemalte Holzmasken oder Steinschnitzereien südländischer Kulturen. Das Panoptikum umfasst auch einige Zauberstäbe, Kristallkugeln, Obsidiandolche und derlei Zauberutensilien. Und während sich unbedarfte Besucher über das Vorhandensein solcher Dinge wundern mögen, verbinden dies die historisch Versierteren mit der Rolle, die Burg Drift zur Zeit der Priesterkaiser spielte. Eine Sammlung geweihter Rondrakamme aus der Zeit der Priesterkaiser, die laut Aufzeichnungen ebenfalls vorhanden seien sollte, ist heute jedoch spurlos verschwunden …

Geschichte

Südseite der Burgruine vor der Renovierung

Erstmals im Jahre 138 BF als „Castrum Drivalia“ erwähnt, wurde die Burg als Schutz gegen die Thorwaler errichtet und diente als Residenz ihrer Bauherrin und ersten Baronin, Aurelia von Drift.
Jahrhunderte später, unter der rigiden Herrschaft der Graf-Inquisitorin Prailucata von Drift wurde die Burg zu einer Zwingfeste der Inquisition ausgebaut. Aus dieser Zeit stammt die Burgkapelle samt der darunter liegender Krypta. Aber auch die weitläufigen Katakomben unterhalb des Schlosses sollen in dieser Zeit angelegt worden sein und, so erzählt man sich, den Dienern des Götterfürsten als Kerker und Folterkammern gedient haben.
Während des „Krieges am Großen Fluss“ in der Kaiserlosen Zeit, wurde die Burg Schauplatz mehrerer Belagerungen, stark beschädigt und für mehrere Jahrzehnte aufgegeben.
Erst gegen Ende des 10. Jahrhunderts wurde damit begonnen die Ruine zu renovieren. Der Bergfried wurde abgerissen und die Ringmauern erheblich rückgebaut. Der Palas sollte zu einem Schloss nach Vorbild der garetischen Lustschlösser umgebaut werden. 985 BF wurden jedoch sämtliche Arbeiten abgebrochen, da der beauftragte Baumeister Turaxamosch Sohn des Toraxanderasch am Kaiserhof in Ungnade fiel und untertauchte. So konnten erst zu Beginn des 11 Jahrhunderts, unter Baronin Mirka die Arbeiten abgeschlossen werden. Prunkstück war jedoch nicht der renovierte Palas, sondern die neu angelegte Gartenanlage an den Hängen des Schlossberges für den die Baronin eigens Gärtner aus Almada engagierte.
Die Blüteperiode währte jedoch kaum ein Jahrzehnt, denn nach dem jähen Ende der Baronin und der Schreckensherrschaft die sie als Vurians Mirhamionette über Drift brachte, wurde das Anwesen erneut für mehrere Jahrzehnte verlassen und verfiel. Der Garten verwilderte.
Erst Baron Narmur schickte sich ab 1030 BF an, das Schloss abermals in Stand zu setzen und als Residenz zu nutzen.

Es heißt im Übrigen, dass Mirkas Gemächer sowie der Eingang zu den unterirdischen Katakomben, wo Vurian ketzerische Rituale vollzogen haben soll, nach ihrem Tod in aller Eile zugemauert, und seit dem von niemand mehr betreten wurden. Auch von einem geheimen alchemistischen Labor ist die Rede, so dass man sich abends am Stammtisch die tollsten Neuigkeiten über unheimliche Geschehnisse im Schloss erzählt.

Bedeutende Ortschaften und Bauwerke

Bedeutende Personen

Hochadel

Wappen:
Wappen-Brumil.png
Familie:
Wackerwappenneu.svg
Lehen/Amt:
Wappen-Westbuehl.png
Mitglied:
Initial-G.gif
Brumil Sohn des Burgom (Symbol Tsa-Kirche.svg853 BF)
geschäftiger Verwalter, vollendeter Bürokrat
Landvogt zu Westbühl (seit 1039 BF), Baron von Drift (seit 1041 BF)
Brumil2.png
Familie:
Huegelkoenig.gif
Gascha Tochter der Gambira (Symbol Tsa-Kirche.svg889 BF)
Kapellmeisterin

Niederadel

Familie:
Huegelkoenig.gif
Gerescha Tochter der Gascha (Symbol Tsa-Kirche.svg1021 BF)
jüngste Tochter von Gascha und Brumil
Familie:
Wappen Haus Hirschingen.svg
Mitglied:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Eckbart von Hirschingen (Symbol Tsa-Kirche.svg987 BF)
kriegserfahren und -müde
Ritter zu Sterntal (seit 11. Jhd. BF)
Familie:
Wappen Haus Hirschingen.svg
Sindian von Hirschingen (Symbol Tsa-Kirche.svg6. Hes 1014 BF)
wissensdurstig und meist still, aber aufbrausend, wenn sein Wissen angezweifelt wird; Vetter von Algunde

Sonstige

Senach Yann Toberen (Symbol Tsa-Kirche.svg1000 BF)
Haushofmeister in Mirkagarten
Wappen:
Wappen-Brumil.png
Mitglied:
Wappen-Brumil.png
Ubarosch Sohn des Muramnax (Symbol Tsa-Kirche.svg838 BF)
Söldner aus Schradok
Ilma aus Yassburg (Symbol Tsa-Kirche.svg1001 BF)
resolut
Wappen:
Wappen-Brumil.png
Mitglied:
Wappen-Brumil.png
Leilalinde Azilasuni (Symbol Tsa-Kirche.svg1010 BF)
Aranische Kriegerin

Historische Personen

Hochadel

Familie:
Wappen Haus Durstein.gif
Lehen/Amt:
Wappen-Drift.svg
Narmur von Karma (Symbol Tsa-Kirche.svgTra 982 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1. Eff 1041 BF)
prunksüchtig, intrigant
Baron von Drift (1028 BF bis 1041 BF), Junker zu Durstein (1011 BF bis 1041 BF)
Lehen/Amt:
Wappen-Drift.svg
Mitglied:
Wappen Mittelreich.svg
Aurelia Fortunata von Drift (Symbol Tsa-Kirche.svg100er Jahre BF-Symbol Boron-Kirche.svg170er Jahre BF)
Begründerin des Hauses Drift
Baronin von Drift (138 BF bis 170 BF)

Niederadel

Wappen:
Wappen-Mistelbach.png
Lehen/Amt:
Wappen-Mistelbach.png
Mitglied:
Wappen-Drift.svg
Kruth Krilutzkoff von Kreiben (Symbol Tsa-Kirche.svg1004 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1040 BF)
brutaler Menschenschinder
Herr von Mistelbach (1029 BF bis 1040 BF)

Chronik

Briefspieltexte

Als Handlungsort


Erwähnungen