Gefahr hält noch an

Aus KoschWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Kosch-Kurier1.gif

Ausgabe Nummer 3 - Peraine 1013 BF

Gefahr hält noch an

Mit dem glorreichen Sieg unserer vereinten Heere gegen die Schreckensarmee der Schwarzpelze wurde die größte Gefahr für das Reich gebannt, aber nicht alle Orken machten Bekanntschaft mit ihren finsteren Götzen. Eine für einzelne Bürger und kleinere Dörfer immer noch beachtliche Anzahl dieser Kreaturen hat sich in alle Winde zerstreut und diese plündernd und brandschatzend durch die Lande ziehenden Banden verbreiten weiterhin Angst und Schrecken. Die unter Growin Sohn des Gorbosch zu Ferdoks Banner versammelten Truppen werden jedoch vorraussichtlich — zusammen mit den Resten des kaiserlichen Heeres — in absehbarer Zeit dem Spuk ein Ende gemacht haben.

Überfall auf Herbonia

Es hattte noch keine Nachricht, ob auf den Silkwiesen Sieg oder Niederlage errungen war, die wackeren Verteidiger an den Furten der Rakula erreicht, als das Heranrücken eines Orktrupps gemeldet wurde. Im Morgengrauen des 5. Phex konnte die wachsame Landwehr am Horizont eine dünne Rauchsäule gen Himmer steigen sehen, die aus den Trümmern des jenseits des Flusses gelegenen Gutes Helnig hervorging. Wenig später versuchten an die fünfzig zerschunden aussehende Schwarzpelze unter der Führung eines großen, in der Rüstung eines Greifenfurter Hauptmanns steckenden und wohl dem Stamm der Zholochai angehörenden Orks, die Rakula nahe Tarnelfurt zu überqueren. Glücklicherweise verhielten sich diese Orks nicht so taktierend und umsichtig, wie man es in den letzten Monaten immer wieder gehört hatte, sondern stürmten ohne jede Vorsicht durch die Furt, das dort gelegene Dörfchen Kargel als vermeintlich leichte Beute im Auge.

Doch kurz bevor der erste der abgekämpft wirkenden Schwarzpelze seinen dreckigen Fuß an das koschseitige Ufer setzen konnte, brachen die Unsrigen aus ihren Deckungen hervor. Während die Herbonischen Bogner die Schwarzröcke mit ihren tödlichen Pfeilen niederstreckten, sorgten die Salminger Milizionäre dafür, daß kein Ork das Ufer erklamm.

Zweimal versuchte der Orkenhauptmann seine demoralisierten Mannen zum Durchbruch anzutreiben, doch gelang dieses nicht. Als schließlich ihr Häuptling fiel, suchten auch die letzten Angreifer ihr Heil in der Flucht.

Nach dem Kampf war kaum ein Dutzend der Schwarzen den nachsetztenden Kämpen entkommen. Zwar waren auch von den unsrigen sieben in Borons Hallen eingegangen und manch einer schwer verletzt worden, doch war der Siegesjubel umso größer, als wenig später die Botschaft vom Triumph auf den Silkwiesen eintraf.

(T.R.)

Hof geplündert

Ein räuberische Orkbande hat am 19. Phex ein Gehöft im Norden der Baronie geplündert, niedergebrannt und drei Bewohner massakriert. Einer Abteilung Stannizer Gardisten gelang es zwar die Angreifer zu vertreiben, doch in den Ausläufern des Gebirges konnten die tapferen Reiter die Schwarzpelze nicht weiter verfolgen.

So werden die Menschen am nördlichen Rand des Amboß in nächster Zeit mit einer Gefahr mehr leben müssen, bis es gelingt, auch die Reste des geschlagenen Heeres zu beseitigen.

(E.R.)