Prinzessin Rena von Arbasien in Ferdok

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Ausgabe Nummer 6 Efferd 1015 BF

Ferdok. Nicht mit einer Braut, wie von vielen Ferdoker Bürgern angenommen, kehrte Growin Sohn des Gorbosch vom Garether Hoftag nach Ferdok zurück, sondern mit einer echten Prinzessin aus der fernen Provinz Beilunk, die hier fortan ihre Knappschaft ableisten wird. Trotzdem wurde die hübsche, dreizehnjährige Rena, die in das Residenzhaus eingezogen ist, von der Ferdoker Bevölkereung herzlichst und unter großem Jubel empfangen.Prinzessin Rena ist die älteste Tochter und Thronerbin des bekannten Barons Gugi Ronem el‘Kara von Arbasien und wurde im Tasamond des Jahres 7 nach Hal in Havena geboren. Die charismatische, blonde und blauäugige Rena überragt den Grafen bereits um eine halbe Haupteslänge, doch in der neuen Umgebung unter all den unbekannten Gesichtern wirkt sie noch reichlich schüchtern und zeigt sich nur wenig. Man sagt, sie habe ine Vorliebe für die Poesie und das geschriebene Wort, doch am eher rondrianisch und zwergisch gefärbten Ferdoker Hof wird ihr in diesen Dingen wohl nur wenig vermittelt werden. Für die Ausbildung der Prinzessin, die bereits nach kurzer Zeit den meisten Ferdokern ans Herz gewachsen ist, hat sich für die Kriegskünste der Rondrageweihte und erste Ritter Ferdoks, Anghin von Duna, bereit erklärt. In wissenschaftlichen Dingen wird sie der Hofmagus Wildhelm II. unterweisen, während Graf Growin sie höchstpersönlich in Staatsführung, Lehnswesen und allen weiteren wichtige Dinge einführen will. Damit Rena jedoch nicht nur von Männern unterrichtet wird, bestand Obristin Govena Glaldis mit Erfolg darauf, daß auch die Gardereiterinnen Anteil an Renas Ausbildung erhalten, und so wird sie nun regelmäßig Reitsstunden in der Garnision erhalten.
Man kann also wohl davon ausgehen, daß weniger in der hohen Kunst der Stickerei unterrichtet wird, sondern eher Grundkenntnisse in der Schmiedekunst erhalten wird. Doch allmählich scheint sich Rena ganz gut einzuleben und man hat schon Übungskämpfe mit Holzschwertern zwischen ihr und Ritter Anghin quer durch die gesamte Residenz gesehen. Auch wird von einem Streich berichtet, als sie während des Turniers zu Metenar ihren thorwalschen Ausbilder Anghin den Sattelgurt lockerte (wobei ihr kleinerer Bruder übrigens mit dessen Gegner Ritter Gar'Khe E'Shendron aus Bragahn allerdings mit selbiger Geste bedachte). Am meisten Spaß machen Prinzessin Rena aber wohl die Ausritte auf ihrem neuesten Geschenk, dem jungen Elenvinerhengst Mondschimmel. Wir jedenfalls wünschen Prinzessin Rena im Namen der gesamten Grafschaft sowie des Kosch-Kuriers alles gute und viel Erfolg!

Helmbrecht Jolen