Silberquell

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Silberquell
Wappen Karte
SilberquellWappenKlein.gif SilberquellKarteKlein.gif
Status: bespielt
Geographie
Reich: Mittelreich
Provinz: Fürstentum Kosch
Grafschaft: Hügellande (ehem. Schetzeneck)
Baronie: Drakfold
Statistik
Einwohnerzahl: 80
Politik
Lehensherr/in: Ritter Farelius Sansarius von Silberquell
Sonstiges
Handelswaren: Leder, Milch, Rindfleisch, Äpfel
Verkehrswege: Straße von Koschtal nach Uztrutz
Stichworte: Ortschaft und Rittergut in Drakfold

Rittergut

Gegründet wurde Rittergut Silberquell unter Branwin von Silberquell 938 BF in Form einen kleinen Bauernhofs im Grenzland zwischen den Baronien Drakfold, Uztrutz und Koschgau, der im Krieg aufgegeben worden war. Bereits unter Branwin von Silberquell erfuhr der Hof erste Erweiterungen. Schon im Jahr 940 BF wurde ein kleines Gesindehaus fertiggestellt und die ersten Tagelöhner konnten zur Heuernte angeworben werden. Auch das Haupthaus und die Stallungen erfuhren im Laufe der Zeit diverse An- und Umbauten, bis sie die heutigen Ausmaße erreichten.

Aktuell besteht das Rittergut aus einem gemauerten Haupthaus mit zwei Stockwerken, das in weiten Teilen unterkellert ist, einem weitgehend aus Holz erbauten Gesindehaus, das mit zwölf Zimmern genug Platz für das Gesinde des Hofes, Frondienstleistende und Tagelöhner bietet und einem kleinen, gemauerten Häuschen, in dem eine Waffenkammer und Betten für Haustruppen untergebracht sind. Weiterhin gibt es eine kleine Kate im Haselhain unweit des Haupthauses - die bescheidene Unterkunft des "Herrn Kaplan" - Hochwürden Ardis Havenin Cuidhir der liebenden Mutter Travia und seiner Ehefrau Johanna (†1035 BF). Auch den Traviaschrein im Haupthaus pflegt der Geistliche hingebungsvoll. Zudem gibt es ausgedehnte Stallungen, Apfelhaine und Viehweiden für die Rinder, denen Farelius einen Großteil seines Wohlstandes verdankt. Dabei werden manche Flächen auch gleichzeitig als Viehweide und Apfelhain genutzt.

Unweit des Haupthauses befindet sich der vom "Silberquell" gespeiste Fischweiher, in dem der Legende nach in Rohalscher Zeit ein Sternendrache badete. Dabei verlor er silberne Schuppen, die vom "Silberweiher" über den Silberbach und den Silberfluss hin zu den Silberfällen und bis in den Sylbrigen See bei Koschtal gespült wurden. So kamen diese Orte zu ihren heutigen Namen. Genauso ist der silberne Drache im Familienwappen verweigt - neben dem Löwen der die Rondratreue der Silberqueller Ritter bezeugt.

Werdegang des Rittergutes

938 BF: Zunächst arm, und mit den vielfältigen Problemen der Dorfbevölkerung überfordert, nahm der erste des Hauses Silberquell seinen Stammsitz in einem verlassenen Bauernhof etwas außerhalb des Dorfes.
Wirkliche Ordnung kehrte erst mit seinem Traviabund in Silberquell ein.
Als das Land befriedet und die größte Not gelindert war, begann auch der finanzielle Aufstieg des jungen Adelshauses, was auch der Bevölkerung des Dorfes zu Gute kam. Zunächst wurden auf dem neuen Gutshof Wollschweine gezüchtet und die Äcker mit Steckrüben besäht. Es wurden Wege und Straßen gebaut und diverse Handwerker und Bauern profitierten vom langsam aber stetig wachsenden Reichtum des Hauses. Mit dem Tod seiner Frau entglitt dem Lehnsherrn jedoch der Überblick und Das Vermögen des Adelshauses schrumpfte bis zu seinem Tod signifikant.

1016 BF: Als sein Urgroßenkel Farelius nach seiner Knappschaft auf das Gut zurückkehrte, brachte er neue Ideen mit zurück und ließ die Apfelbäume kultivieren, die heute das Bild des Hofes prägen. Die weitläufigen Wiesen funktionierte er zunächst zu Apfelhainen und später zu Weideflächen für die neu erworbenen Rinder um.
Die gut gedüngten Bäume tragen seit einigen Jahren weit mehr Äpfel, als die Ortschaft verarbeiten kann und die zufriedenen Rinder liefern genug hochwertiges Leder, Milch und Fleisch, dass der Verkauf ein lukratives Standbein des Hauses Silberquell wurde.
Auf den unglücklichen Versuch eine Mine auf zu bauen, die sich jedoch als gänzlich frei von Erzen, Edelmetallen oder sonstigen Bodenschätzen erwies, folgte ein Streit mit den zwergischen Prospektoren, die zum Bau der Mine geraten hatten und endete mit dem weitgehenden Auszug des kleinen Volkes aus dem Ort. Seither konzentriert sich das Haus Silberquell auf die Rinderzucht und den Ausbau der Apfelhaine, die den Reichtum des Ortes langsam aber beständig mehren. Um der Tradition genüge zu tun werden jedoch weiterhin einige Äcker mit Steckrüben bestellt und blieb ein kleiner Stall mit Wollschweinen.

Seit jeher ist es die Philosophie der Silberquells, die Bewohner der Ortschaft an ihrem Reichtum teilhaben zu lassen. So werden diverse Straßen und Wege durch das Adelshaus finanziert und ein kleines Hospital mit einer traviagefälligen Suppenküche für die Ärmsten eingerichtet und unterhalten. Dies sorgt unter Anderem dafür, dass Frondienste und Steuern ohne großen Widerspruch geleistet werden und das Adelshaus großes Ansehen in der Bevölkerung genießt.

Bewohner des Rittergutes

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Dorf

938 BF: Der Krieg gegen Porquid von Ferdock hatte große Zerstörung über das Dorf gebracht. Viele Männer, Väter und Söhne waren nicht zurück gekehrt und nur wenige Ackerflächen von den Frauen des Dorfes notdürftig mit robusten und pflegeleichten Steckrüben bestellt worden. Branwin von Silberquell - der neue Lehnsherr - versuchte nach Kräften das Leid der Bevölkerung zu lindern, konnte jedoch nicht verhindern, dass das einst blühende Dorf im folgenden Winter durch Hunger weitere Einwohner verlor.
Mit der neuen Frau des jungen Ritters kehrte auch wieder Hoffnung in das Dorf ein und die Bevölkerung erholte sich von den erduldeten Leiden.
Das Adelshaus forderte nun einen Zehnt, welcher allerdings auch als Frondienst auf dem Rittergut abgeleistet werden konnte. Die Dame des Rittergutes sorgte stets dafür, dass die Bevölkerung nicht vernachlässigt wurde und begründete so nicht nur den Leitspruch des Hauses Silberquell ("Den schwachen zum Schutz, den Feinden zum Trutz"), sondern auch das zukünftige und stetige Wachstum des Dorfes. Zudem ließ sie das Hospital nahe des Dorfplatzes bauen, in dem sich auch eine Suppenküche zu Ehren der Göttin Travia befindet. Immer wieder sah man sie dort auch selbst die Not der ärmsten lindern, was dem Adelshaus große Sympahie in der Bevölkerung einbrachte.

Dieses Hospital mitsamt der dazugehörigen Suppenküche überdauerte bis zum heutigen Tag, wird jedoch inzwischen von Frondienstleistenden bewirtschaftet. Angehörige des Adelshauses sieht man dort nur noch selten, wobei an manchen Tagen sogar Ritter Farelius selbst zum Schöpflöffel greift, was Gerüchten zufolge immer dann geschieht, wenn ihn auf dem Gutshof Streit mit seiner Gattin erwartet.
Noch immer stiftet das Adelshaus regelmäßig den Unterhalt für das Hospital, den darin befindlichen Traviaschrein, sorgt für Arbeitsplätze und die Versorgung der Ärmsten. Für das Seelenheil der Dorfbewohner sorgt seit vielen jahren auch ein Geweihter der Göttin Travia, der eine Kate im Haselhain nahe des Rittergutes bewohnt. Seit 1019 BF - dem Jahr, in dem der alte Bruder Münzerweg starb, bekleidet der junge Geistliche Ardis Havenin Cuidhir dieses Amt.
Auch Handwerker genießen im Ort hohes Ansehen und so werden auch sie des öfteren bei Investitionen des Adelshauses bedacht. So wurden beispielsweise einige Straßen und Wege gepflastert, was größere und schnellere Kutschen erlaubt, und sogar die Reichsstraße zwischen Koschtal, Neuensteinigen und Uztrutz wurde mit einer breiten Pflasterstraße an den Dorfplatz angebunden.
Seit Ritter Farelius im Jahr 1016 BF nach seiner Knappschaft an den elterlichen Hof zurückkehrte wandelt sich das Bild des Dorfes. Viele Äcker des Gutshofes sind ausgedehnten Viehweiden gewichen, auf denen Rinder unter Apfelbäumen grasen. Die reichen Apfelernten ließen einige neue Berufzweige im Ort entstehen, die diese Äpfel zu saft pressen, trocknen oder zu Most keltern und Schnaps brennen.
Die vielen Rinder liefern Rohstoffe für Metzger und Gerber und haltbares Trockenfleisch steht seit wenigen Jahren fest auf dem winterlichen Speiseplan vieler Dörfler.

Manche der alten Dorfbewohner sehen in den Veränderungen einen Bruch mit den Traditionen, doch diese Bedenken werden üblicherweise nur hinter vorgehaltener Hand geäußert.

Bewohner des Dorfes

Briefspieltexte

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