Roterzer Passstechen

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Das Roterzer Passstechen ist ein kleines Turnier von rein lokaler Bedeutung. Es wird in unregelmässigen Abständen Ende Peraine bis Anfang Rahja abgehalten. Der genaue Termin wurde nie festgelegt, zu unberechenbar ist im Frühjahr das Wetter am Pass, und nur ein größeres Plateau am Hang der Ambossberge unweit von Eisenhuett eignet sich für die Ausrichtung der Wettkämpfe. Zudem litt die Turnei seit Menschengedenken unter dem mangelnden Interesse des Adels, so dass manch Planung einfach am Fehlen der Teilnehmer scheiterte.
Sehr regelmässig findet aber zur gleichen Zeit und am gleichen Ort die Passweih statt, bei welcher der Pass durch die örtliche Geweihtenschaft gesegnet wird, um Reisende auch im kommenden Jahr vor Unbill auf der Reise zu schützen. Der rituelle Segen wird durch ein dreitägiges Fest begleitet, bei dem auch Wettkämpfe für das einfache Volk ausgerichtet werden.
Dem Sieger der eigentlichen Turnei winkt neben dem Ruhm auch die auf ein Jahr und einen Tag befristete Belehnung mit dem Rittergut Ambossblick, dass aus kaum mehr als einem baufälligen Turm besteht. Seit Jahrzehnten hat daher kein Gewinner von diesem "Privileg" überhaupt Gebrauch gemacht und sich mit dem Titel des "Ersten Passwächters" begnügt, der dem Turniersieger winkt.

Ein Beispielhaftes Turnier wird in der Geschichte Roterzer Herzklopfen - Am Roterzpass beschrieben.