Nadoret (Stadt)

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Politik:
Obrigkeit:
Stadtrat unter Vorsitz eines barönlichen Vogtes
Einwohner:
850 (ca 15% Zwerge)
Militär:
Garnisonen:
10 Stadtbüttel
Infrastruktur:
Tempel:
, Praios , Boron, Peraine, Phex (geheim)
Schreine:
Gasthäuser:
Gasthaus Zum Springenden Hirsch, Gasthaus Treidelheim, Gasthaus Zum sanften Ochsen, Taverne Bierbauch
Kultur:
Handwerk:
Schneider
Sonstiges:
Besonderheiten:
Wohlhabende und alte Hafenstadt am Großen Fluss mit Stapelrecht und bekannter Schneiderzunft.
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt
Kennziffer:
Kos-III-02(Heg)
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Beschreibung

Die Stadt Nadoret ist die drittgrößte der Grafschaft und damit die fünftgrößte der Provinz insgesamt. Die Stadt wurde bereits von Admiral Sanin in der Gründerzeit gegründet.

Heute ist Nadoret ein beschauliches Hafenstädtchen am Ostufer des Großen Flusses. Umgeben von dichten Wäldern und steilen Felsen, die sich über dem Flussufer auftürmen, schmiegen sich die Häuser an den Hang eines Hügels, dessen höchster Punkt vom stolzen Praiostempel gekrönt wird. Jenseits des Städtchens erheben sich weitere Anhöhen und auf einer davon thront in einiger weniger Meilen Entfernung das malerische Schloss Nadoret.

Die gesamte Stadt ist von einer etwa fünf Schritt hohen Stadtmauer umgeben, die allerdings nur sporadisch von Wachen besetzt wird. Der Ort wird vom Waschwasser in das Hafenviertel und die Oberstadt zerschnitten. Die Necker mündet nur wenige hundert Schritt südlich der Stadt in den großen Fluss.

Dort, wo der gepflasterte Treidelpfad die Necker überquert, steht eine Zollstation, an der jeder, der passieren will, Weggeld zahlen muss.

Etwas östlich des Treidelpfades ragt ein alter Magierturm über die Umgebung. Zur Zeit wird dieser von der Magierin Hesindiane Zolthan bewohnt.

Der Hafen von Nadoret © Radon Labs

"Die Perle am Großen Fluss jedoch ist die Stadt Nadoret selbst. Über dreihundert Götterläufe sind verstrichen, seit Freiherr Parsik I. von Nadoret nach der verheerenden Überschwemmung des Jahres 284 v. Hal die Stadt an dieser Stelle völlig neu aufbauen ließ. Geschützt wird sie durch wehrhafte, die Stadt quadratisch umschließende Mauern mit Stadttoren zu allen vier Himmelsrichtungen.

Zum Norden ist das Ferdoker Tor und zu Osten das Garether Tor, durch welches man nach kaum zehn Meilen über den Nadoreter Fuhrweg unser schönes Schloss erreicht, von wo aus wir gerade über diese prächtige Baronie blicken.

Durch das Schetzenecker Tor im Westen gelangen wir bald auf die Treidelstraße und an den, durch sein Stapelrecht bedeutsamen, Hafen oder können dort gleichfalls die Fähre hinüber zu dem metenarischen Moorfurt nehmen. Dieses Dorf liegt zum größten Teil auf zwei Inseln auf Schetzenecker Seite inmitten des Großen Flusses und es wird durch zwei ansehnliche Steinbrücken mit dem restlichen Metenar verbunden; für die Überquerung des Hauptarms des Flusses ist hier jedoch nach wie vor noch eine Fähre vonnöten. Es ist ein Ärgernis für die Nadoreter, dass dieser neue kleine Hafen auf der anderen Uferseite dem eigenen Hafen mit niedrigeren Liegezöllen das eine oder andere Schiff abwirbt. Es ist wohl nur das Stapelrecht, das vorbeifahrende Schiffe auf zwei Tage in den teuren Nadoreter Hafen zwingt.

Das praioswärtige Tor aber wurde erst vor zwei Götterläufen neu verbrämt und feierlich in König-Brin-Tor umbenannt. Ausgehend von den Toren verlaufen alle Straßen exakt rechtwinklig zueinander und treffen genau im Zentrum der Stadt im Praiosplatz aufeinander. Inmitten dieses großen Marktplatzes thront der ganz und gar prächtigste Tempel der Baronie. Selbstredend ist er dem Fürsten aller Götter, unserem geehrten Herrn Praios, geweiht. Unter dergestalter Herrschaft gedeihen Handel und Handwerk in dieser Stadt durchaus respektabel und die Nadoreter Schneiderzunft hat nicht ihresgleichen in der Grafschaft."

(Bericht der Edlen Lamida von Darpatbogen, im Auftrag von Vogt Alerich Ferrik von und zu Nadoret-Nadoret (j.H.) für den Kosch-Kurier geschrieben. Tsa, anno Hal XXVI., Ausschnitt aus Beschreibung der Baronie Nadoret, Kosch-Kurier 15)

Geschichte

Die Stadt wurde 855 v. BF von Admiral Sanin als Außenposten gegründet. Die Lage zwischen drei Flüssen sorgte für eine strategisch günstige Lage. Damals fand man auf einem nahen Hügel ein Höhlensystem, dass vermutlich nicht zwergischen Ursprungs ist. Diese Höhlen können selbst heute noch besucht werden, gelten aber als unheimlich und Rückzugsort für lichtscheues Gesindel.

Die Stadt wurde 709 durch ein Hochwasser zerstört, in den folgenden Jahren aber auf dem nahen Hügel wieder aufgebaut, so dass man nun den Zorn des Großen Flusses nicht zu fürchten braucht, vom Hafenviertel einmal abgesehen.

Tempel

Sehenswertes

  • Großer Marktplatz mit prächtigem Praiostempel, im Tempel wird das Testament des Porquid von Ferdok aufbewahrt
  • Dem Praiostempel gegenüber liegt das Rathaus. Hier kommt der Stadtrat einmal die Woche zusammen. Im, mit Koschbasalt gesicherten, Keller liegt auch die Schatzkammer der Stadt.
  • Wer die Stadt über Land erreicht muss die fünf Schritt hohe Mauer an einem ihrer vier Toren durchqueren. Im Norden steht das Ferdoker Tor, im Süden das König-Brin Tor, im Westen das Schetzenecker Tor und im Osten das Garether Tor. Die Tore sind nachts geschlossen. Wer zu spät kommt muss im Gasthaus "Zum sanften Ochsen" übernachten.
  • Überdimensionierte Kaserne - wurde vor vielen Jahren von einem Banner fürstlicher Truppen genutzt. Nunmehr verbleiben nur noch die 10 Stadtbüttel.

Der Hafen

Die meisten Reisenden erreichen Nadoret über den Großen Fluss. Dank des zweitägigen Stapelrechts finden sich hier meist eine handvoll Boote im Hafen. Der Hafen macht mit seinen festen Kais und schmucken Hafenmeisterei einen einladenenden Eindruck. Ein kundiger Schiffszimmermann kann für Reperaturen sorgen. Schiffe die das Stapelrecht ignorieren werden in eine schwarze Liste eingetragen und können sich sicher sein, dass ihre Namen bald am ganzen Fluss bekannt sind. Von hier aus kann man auch auf einer wackeligen Fähre nach Moorfurt übersetzen.

Gastlichkeit

  • Gasthaus "Zum Springenden Hirsch" (Q7/P6/S14) - Das beste Haus der Stadt bietet gutes Bier und eine hervorragende Küche
  • Gasthaus "Treidelheim"
  • Gasthaus "Zum sanften Ochsen" - Vor den Toren der Stadt - (Q4/P4/S8) hier gibt es knusprige Schweinehaxen und Bierausschank unter freiem Himmel
  • Taverne "Bierbauch"

Handel & Handwerk

Nadoret hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem überregionalen Zentrum der Schneiderkunst und verwandter Gewerbe entwickelt. Schneider, Weber, Knopf- und Gürtelmacher bieten hier ihre Künste an. Im Zentrum steht dabei die Schneiderei des Marcusi Fingerhut (Q9/P8), dessen guter Ruf bis nach Gareth reicht.

Südlich der Stadt gibt es auch eine Windmühle.

Meisterinformationen

Nadoret hat eine eigene Diebesgilde unter dem Kommando der "Silberfüchsin", einer Phex-Geweihten.

Quellen

Offizielles

Inoffizielles

Links

Bedeutende Ortschaften und Bauwerke

Bedeutende Personen

Klerus

Karolus Rabinger (Symbol Tsa-Kirche.svg970 BF)
hagerer und steifer Borongeweihter
Irian Daradorec (Symbol Tsa-Kirche.svg975 BF)
würdevoller Praiosgeweihter
Dilga Panek (Symbol Tsa-Kirche.svg985 BF)
Tuchhändlerin aus Festum
Angbart Lichtträger (Symbol Tsa-Kirche.svg988 BF)
mystischer Tempelvorsteher zu Nadoret
Meinfried Peraininger (Symbol Tsa-Kirche.svg998 BF)
tatkräftiger Peraingeweihter

Sonstige

Wappen:
Symbol Graue Gilde.svg
Mitglied:
Symbol Graue Gilde.svg
Hesindiane Zolthan (Symbol Tsa-Kirche.svg985 BF)
eigenbrötlerische Magierin aus Nadoret
Marcusi Fingerhut (Symbol Tsa-Kirche.svg977 BF)
schlau, talentiert, geschäftstüchtig
Laurelin der Elf (Symbol Tsa-Kirche.svg892 BF)
eigenbrdölerischer Elf
Dorgascha Tochter der Dargoscha (Symbol Tsa-Kirche.svg907 BF)
zwergische Schankmagd
Orbert Sirbensack (Symbol Tsa-Kirche.svg959 BF)
ruppiger Hafenmeister
(weitere)

Historische Personen

Niederadel

Familie:
Neisbeck.gif
Wengel Neisbeck (Symbol Tsa-Kirche.svg981 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1010 BF)
heiratete ins Haus Sindelsaum ein und verstarb jung

Klerus

Fargun Efferdlieb Hulm (Symbol Tsa-Kirche.svg973 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1041 BF)
Efferdgeweihter in Nadoret

Sonstige

Olbin Hirschinger (Symbol Tsa-Kirche.svg957 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1036 BF)
wissbegieriger Krämer
Linnert der Koch (Symbol Tsa-Kirche.svg964 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1037 BF)
verwirrter Koch
Bornhelm Wisselbach (Symbol Tsa-Kirche.svg969 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1032 BF)
aufrichtiger Zeugmeister der Nadoreter Stadtwache
Ulinai Wisselbach (Symbol Tsa-Kirche.svg986 BF-Symbol Boron-Kirche.svg1039 BF)
Stadtschreiberin mit Schwäche für gutaussehende Männer

Chronik

Briefspieltexte

Als Handlungsort


Erwähnungen



Am Fluss der Zeit Drakensang-Signet50.jpg

Veröffentlichungen

Drakensang I | Drakensang II: Am Fluss der Zeit | Vater der Fluten

Wichtige Schauplätze

Nadoret | Der Große Fluss | Thûrstein | Hammerberg | Norgamaschzrom

Personen (Auswahl)

Alerich von Nadoret | Angwart von Hasingen | Ardo vom Eberstamm | Arom Sohn des Arombolosch | Burgumil Scheffler | Dajin von Nadoret | Bruder Emmeran | Enno von Vardock | Forgrimm | Goldzahn-Girtasch | Hesindiane Zolthan | Malgorra | Schneider Marcusi | Gerling | Obergardist Taschmann | Parzalon von Streitzig | Ulwine Neisbeck | Vitold Neisbeck

Artefakte und andere Begriffe

???


Weitere Infos zu Drakensang  | Willkommen im Kosch, Drakensang-Spieler!