Merwerd Stoia von Vinansamt

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Häuser/Familien

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Lehen/Ämter

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Orden/Kirchen/Bünde

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Namen und Anrede:
Voller Name:
Merwerd Stoia
Stand und Lehen:
Stand:
Hochadelige
Lehen:
Baron von Vinansamt (seit 1009 BF)
Daten:
Alter:
53 Jahre
Tsatag:
Pra 988 BF
Geburtshoroskop:
, , , Greif
Ausbildung:
Ehemalige Knappen:
Hintergründe:
Kurzbeschreibung:
wissbegieriger Kaufmann und Mäzen
Beziehungen:
Gefolge: Willan von Ödenhof (Verwalter)
Feinde:
Herzog Jast Gorsam vom Großen Fluss Verstorben.gif, Baronin Girte von Riedenburg (verschollen), Junker Kien vom Pflögbaume
Besonderheiten:
zwei Brüder
Briefspiel:
Ansprechpartner:
Vinansamt.gif
Ferk vom Pflögbaume
Baron 985 BF-1009 BF
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Merwerd Stoia von Vinansamt
Baron seit 1009 BF
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Beschreibung

Der aus einer Festumer Kaufmannsfamilie stammende Merwerd Stoia wurde im Zuge der großen Lehnsvergabe 16 Hal in den Baronsstand erhoben. Vorgeschlagen hatte ihn Hagen der Dunkle, seinerzeit Markgraf von Beilunk, dem der junge Mann mehrfach wertvolle Dienste geleistet hatte.

Als einer der ersten von Answin von Rabenmund abgesetzten Barone gehörte Stoia zu den Anführer der Brin-getreuen Barone im Kosch und kämpfte in der ersten Schlacht auf den Silkwiesen.

Später trat jedoch eine längere Auslandsreise ab, die ihn unter anderem nach Festum und in den Süden Aventuriens führte, so dass er ferne weilte, während der Orkensturm seine Baronie verheerte. Dies konnte sich der Baron nie verzeihen und bemühte sich um den Wiederaufbau, der dank der Hilfe der Bragahner Brüder und dem Handelsgeschick des Barons erfolgreich verlief. So ist der Baron unter anderem Betreiber einer Fährlinie nach Angbar und Rohalssteg und verfügte schon früh über Handelskontakte zum Haus Stippwitz.

Seit dem Hoftag 21 Hal ist er einer der Reichs-Cammer-Richter, seit etlichen Jahren zudem Fürstlich-Koscher Säckelmeister. Bei vielen wichtigen kaiserlichen Hoftagen war als Koscher Vertreter zugegen, unter anderem beteiligt, als es um die Grötzschen Güter im Weidlether Vertrag ging (Bosparnisches Blatt). Stoias Versuch, gemeinsam mit anderen Reichs-Cammer-Richtern die Absetzung des mächtigen Herzogs Jast Gorsam als Reichs-Seneschalk zu betreiben, verursachte hingegen zwar kurzfristig Turbulenzen, ging dann aber in den Wirren der politischen Folgen der borbaradianischen Invasion unter.

Mit einigen Nordmärker Baronen verbindet Stoia deshalb eine regelrechte Feindschaft, insbesondere mit Baronin Girte von Riedenburg, die Stoia nicht half, als ihn Schurken (offensichtlich im Dienste des Herzogs der Nordmarken) mit Waffengewalt bedrängten (Nordmärker Nachrichten). Mit dem unverhohlen für die nordmärkische Machtstellung eintreteten Reichs-Richter-Kollegen Bernhelm von Sturmfels verband ihn Abneigung, aber Respekt. Mit dem Baron Lucrann von Rabenstein und der Baronin Veriya von Trappenfurten ist Stoia dagegen persönlich befreundet, war eine Zeit lang sogar für die Ausbildung der Baroness Isida von Trappenfurten verantwortlich.

Stoia war 1020 BF an der Entdeckung und Bekämpfung schwarzmagischer Umtriebe, die zur Ausweitung des Moorbrücker Sumpfes führten, persönlich beteiligt und überlebte die Kämpfe an der Trollpforte, wo er zur Flankensicherung und Fourage eingeteilt war. Später widmete er sich vor allem seinem Amt als fürstlicher Säckelmeister und der erfolgreichen Bewirtschaftung seiner eigenen Baronie.

Stoia ist scharfsinnig und scharfzünnig. Er ist als Förderer der Hesindekirche sowie als Herausgeber des Kosch-Kuriers hervorgetreten.

Familie

Der Baron war lange unbeweibt, was manche für seine (seltenen) Anfälle von Schwermut verantwortlich machen. Auf einem Fest des Grafen Wilbur vom See zeigte er sich jedoch hochvergnügt jüngst mit der Dame Gidiane von Falkenstein, einer Verwandten des Draconiter-Abtes Darian von Falkenstein und aus gutem garetischen Hause, was Anlass zu einigen Spekulationen gab. Tatsächlich vermählte sich Merwerd am 1. RAH 1032 BF mit der Dame und erklärte zugleich, sein Amt als fürstlicher Säckelmeister niederzulegen. Im Ingerimm 1033 BF wurde dem Paar ein Stammhalter geboren, dem sie den Namen Idamil Stoia von Falkenstein gaben.

Name

Von Unbedarften wird der Namen des Barons gerne falsch geschrieben (Mherwed Stoia o. ä.) oder verhunzt ausgesprochen ("Schteuer" statt "Stoja"). Wer dies tut, wird von ihm in der Regel mit eisiger Verachtung gestraft.

Quellen

Offizielles

Inoffizielles

Teilnahme an Schlachten und Feldzügen


Briefspieltexte

Briefspieltexte


Erwähnungen