Koscher Zwiegespräch: Boronya von Punin

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Ausgabe Nummer 63 - Rahja 1042 BF

Kein Geringerer als der Rabe von Punin selbst, Bahram Nazir, hat eine Boroni nach Moorbrück geschickt! Grund genug, ein Gespräch mit der Geweihten zu führen.

Wie lautet Euer vollständiger Name nebst Titulatur?
Euer Gnaden Boronya Noiona von Punin.

(TSA) Wann und wo seid Ihr geboren?
1021 nach Bosparans Fall in Almada.

(TRA) Habt Ihr eine Familie?
Wer sich dem Herrn Boron weiht, für den spielen Familienbande keine Rolle.

(PRA) Welche Gottheit, glaubt Ihr, steht Euch am nächsten?
(Schweigen)
Oh, verzeiht, die Frage erübrigt sich wohl...
(Nicken)

(ING) Was seht Ihr als Eure Lebensaufgabe?
Die Sorge für die Seelen – sowohl die der Lebenden als auch der Toten.

(HES) Was würdet Ihr als Eure größten Talente und Vorzüge bezeichnen?
Ich interessiere mich für die Menschen abseits meiner Pflichten – und die diesseitige Welt.

...und was als größte Schwäche?
An dem Leben und Sterben der Menschen Anteil zu nehmen heißt auch ihr Leid zu teilen.

(RAH) Womit verbringt Ihr am liebsten die freie Zeit?
Mit dem Studium der menschlichen Natur – am besten in Form eines guten Gesprächs.

(PER) Wenn Euch ein Festmahl gereicht würde, was sollte auf der Tafel stehen?
Eine Flasche Almadaner Wein. Ansonsten bietet der Kosch so viele Tafelfreuden, dass sich eine genauere Wahl erübrigt.

...und mit wem würdet Ihr es am liebsten zu Euch nehmen?
Mit Leuten, die es sich lohnt kennenzulernen.

(RON) Wenn Ihr Euch duellieren müsstet, womit und mit wem würdet Ihr dies am liebsten tun?
In der Kunst der Rethonik, ganz gleich mit wem.

(EFF) Welche drei Dinge würdet Ihr auf eine einsame hinterkoscher Insel mitnehmen?
Ein Boron-Vademecum; Schreibzeug, um meine Träume zu notieren – und ein Boot, das mich von dort weg bringt, denn meine Aufgabe ist nicht, allein zu bleiben, sondern anderen zu helfen.

(FIR) Was war der bislang größte Fang oder die größte Heldentat Eures Lebens?
(leichtes Kopfschütteln) „Heldentaten“ sind eitles Geschwätz. Das vergeht... (wissendes Lächeln)

(PHE) Und was war die bisher größte Torheit?
Das Koschwasser zu trinken, das mir die Zwerge zur Begrüßung gereicht haben.

(BOR) Wie sollte dereinst Euer Gang zu Boron geschehen?
Wenn meine Zeit gekommen ist, so hoffe ich, den Herrn Boron wie einen Freund begrüßen zu können, auf dessen Ankunft ich schon gewartet habe.

Welches sind Eure weiteren Vorhaben?
Für zwölf Jahre und einen Tag werde ich in Moorbrück weilen, um Boronanger neu zu weihen, den Siedlern Trost zu spenden und das Wandeln der Toten zu beenden – möge ich ein Werkzeug dabei sein, den Willen der Zwölfe über böse Magie obsiegen zu lassen!

Vielen Dank für das Gespräch, Euer Gnaden!

Gobrom Findling