Helkor von Bodrin

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Symbol Tsa-Kirche.svg 965 BF - Symbol Boron-Kirche.svg 1027 BF
Häuser/Familien

Wappen Haus Bodrin.svg   

Lehen/Ämter

Schetzeneck-Wappen.gif   

Orden/Kirchen/Bünde

(keine)

Namen und Anrede:
Voller Name:
Helkor von Bodrin
Andere Namen:
"Tränenherz"
Stand und Lehen:
Stand:
Hochadelige
Lehen:
Graf zu Schetzeneck (989 BF-1027 BF)
Daten:
Alter:
62 Jahre
Tsatag:
965 BF
Borontag:
1027 BF
Familie:
Familie:
Kinder:
Iralda Mechtessa (Symbol Tsa-Kirche.svg992 BF), Beregon (Symbol Tsa-Kirche.svg995 BF-Symbol Boron-Kirche.svg23. Ing 1027 BF)
Hintergründe:
Kurzbeschreibung:
trauriger Krieger
Besonderheiten:
verwitwet, verschollen
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt
Schetzeneck-Wappen.gif
Vieska von Schetzeneck
Gräfin 892 BF-915 BF
Schetzeneck-Wappen.gif
Helkor von Bodrin
Graf 989 BF-1027 BF
Wappen Haus Bodrin.svg
Wilbur vom See
Graf seit 12. Tra 1029 BF
SeeHaus.gif

Beschreibung

Der letzte Graf von Schetzeneck ist verschollen und gilt vielen als tot. Zeit seines Lebens war der ehedem so tatkräftige Mann von tiefer Schwermut befallen. Gerühmt wird seine ausdrucksstarke Stimme und die charismatische Ausstrahlung, die bei ihm allerdings ins Nichts zu führen schien.

Oft konnte man ihn an den Zinnen der Burg zu Koschtal stehen und über den Sylbrigen See gen Osten starren sehen - dorthin, wo sein Schicksal einst begann.

Werdegang

Seine Herkunft ist bis heute unbekannt, doch gilt es als offenes Geheimnis, dass der spätere Graf ein Findelkind war, das in Wehrheim aufwuchs und dort schon früh ein herausragendes kriegerisches Talent an den Tag legte. So erstritt er sich mit eisernem Willen einen Platz in den besten Kriegerschulen und stieg schon früh in die Offiziersränge auf.

Kaiser Reto selbst wurde auf den hoffnungsvollen und reichstreuen jungen Mann aufmerksam. In ihm sah er den rechten Streiter, um in der, seit den Zeiten Porquids in Wirrnis versunkenen Grafschaft Schetzeneck Ordnung zu schaffen. So ward der junge Helkor 989 BF zum Grafen erhoben, um den Verschwörerbaronen des Schentzenecks das Handwerk zu legen. Zunächst hatte Helkor hierbei durchaus Erfolg, setzte etwa den falschen Baron von Koschtal ab. Von diesem Eifer aufgeschreckt, legten die Barone, welche nicht selten ihre Titel vom "falschen Ferdoker" erhalten hatten, ihre bis dahin genüsslich ausgefochteten Streitigkeiten beiseite und versammelten sich 990 BF auf der Drabenburg um sich dort gegenseitigen Beistand zu schwören. Seit jenem Tag wendete sich das Blatt und alle Mühe des Grafen scheiterte letztlich an der Gerissenheit, Stärke und Widerspenstigkeit der Verschwörerbarone. Schon bald sah sich Graf Helkor zum Gespött der Berge, des Koschs, ja: des Reiches werden.

Mit der Geburt seiner von Rahja scheinbar so verlassenen Tochter Iralda Mechtessa trat weiterer Kummer in sein Leben, so dass des Grafen Gegenwart oft schwer zu ertragen war. Als auch seine Gemahlin im Kindbett des Prinzen Beregon starb, wich wohl auch der letzte Freudesfunke aus des Grafen Seele. Er legte die Waffen im Kampf gegen seine Barone nieder und über sein Antlitz soll sich seither kein einziges Mal mehr ein Lächeln gelegt haben. Welche Last mochten die Götter diesem Mann auf die Schultern gelegt haben? Die Zwerge des Koschs gaben dem Grafen darum den Namen Tränenherz.

Mit seinem eigensinnigen Sohne entzweite sich der Graf, als dieser ausgerechnet die Tochter der Gräfin von Albenhus zur Frau nahm, jener Nachbargräfin die mehr denn einmal die Verschwörerbarone insgeheim bei ihren Untaten unterstützt hatte. Daraufhin verwies er Beregon aus seinem Lehen. Erst nach Jahren söhnte er sich mit dem Sohn - auf Geheiß König Brins - widerwillig aus, doch kam es noch häufiger zu hitzigen Streits zwischen dem Grafen und seinem zu Baron von Drakfold erhobenen Sohn.

Ein letzter Schimmer der Hoffnung legte sich auf sein Leben, als seine Tochter nach langen Jahren fruchtloser Versuche doch noch ihre Liebe fand. Doch währte auch ihr Glück nur einen Götterlauf, ehe ihr Gemahl vom Alagrimm verbrannt und letztlich getötet ward.

In jenem Jahr 1027 BF sah man den traurigen Grafen ein letztes Mal auf seinem gewohnten Platz hoch über dem Sylbrigen See, am nächsten Morgen war er fort und gilt heute als verschollen und tot.