Heerzug gegen Haffax - Das Bergbanner greift an

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1039, Tobrien

Die Beratungen währten nur kurz, die Truppen wurden kurz neugeordnet, ausgeruhte Verbände vorgezogen und der Kampf begann aufs Neue. Einmal mehr eröffneten die Bergschützen und Erzzwerge mit ihrem Geschosshagel den Kampf, dann war es erneut an den Fußtruppen vorzurücken. Diesmal bildeten die fürstlichen Hellebardiere und das Bärenfanger Bergbanner die Stoßspitze. Während das Bergbanner mit Leitern und Enterhaken versuchen sollte die Palisade zu erklettern rissen einige wohlplatzierter Rotzenschüsse der Bergschützen ein Loch in die Palisade durch den die Hellebardiere nun den Weg in das Kastell erzwingen wollten. Ifirnia von Sindelsaum führte ihre Leute in die Bresche, Bolzen und Pfeile hatten bereits für einige Tote gesorgt, doch nun kam es zum Kampf Mann gegen Mann. Die Verteidiger strömten in die Bresche und während die ersten Reihen mit Schilden und Äxten kämpften schlugen die hinteren Reihen mit Hellebarden und anderen Stangenwaffen auf die Angreifer ein, doch dies war das Gebiet der Fürstlichen Hellebardiere „Für den Fürsten“ rief Ifrnia um ihren Leuten Mut zu machen und ein gnadenloser Kampf entbrannte. Unentwegt hoben und senkten sich die Hellebarden auf beiden Seiten und viele Kämpfer fielen tot, oder verwundet zu Boden. Ifirnia hakte und stach auf ihre Gegner ein, ein Stoß verfing sich in einem feindlichen Schild, sie riss ihre Hellebarde zurück und holte aus, und traf den Schildträger am Kopf, trotz seines Helmes war ein deutliches knirschen zu hören, als sie ihre Hellebarde in seinen Kopf fraß. Hastig riss sie die Waffe zurück, als sie einer ihrer Hinterleute nach vorne schob, mit ihr rückten die Hellebardiere einen weiteren Schritt in die Bresche ein, doch Ifirnia verlor den Halt unter den Füßen, als sie über einen gefallenen Gegner stolperte, der kurze Moment der Unaufmerksamkeit genügte ihrem Gegenüber, um ihr die spitzen Haken des Hakenspießes durch den Helm in den Schädel zu treiben. Die junge Offizierin stürzte tot zu Boden, bevor sie überhaupt wusste wie ihr geschah.
Während der Kampf um die Bresche hin und herwogte stürmte das Bärenfanger Bergbanner auf ihren Abschnitt der Palisade zu um sie mit Leitern zu überwinden, Baron Balinor von Drabenburg wusste Kontingente weiterer Baronien zu seiner linken und rechten und weitere Truppen in seinem Rücken, der Fall des Kastells war nur eine Frage der Zeit, gerade machten er und seine Leute sich daran die letzten Schritte bis zur Palisade zu überwinden, als sich ein gewaltiger Säbelzahntiger über die Palisade warf und geradewegs auf ihn und seinen Gefolgsmann Angwart zu Zwietrutz zuhielt. „Bei Rondra“ murmelte der Baron, doch da war der Dämon schon heran.
Entsetzt sah die nächste Welle der Koscher, wie der Zantim den Bärenfanger Baron nach kurzem Kampf ebenso tötete, wie auch den Zwietrutzer Ritter, einige Kämpfer des Bergbanners starben hier ebenso, während sich der Rest in wilder Flucht von dem Dämon abwandte.