Hanghase

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Es gibt - vom stolzen Keiler, dem Wappentier des Fürstenhauses, der lieblich singenden und wohlschmeckenden Koschammer, dem ungleich gewichtigeren und nicht minder wohlschmeckenden Angbarsch oder der sagenumwobenen Koschkröte abgesehen - wohl kaum ein Tierchen in der an Arten und Absonderlichkeiten reichen Fauna des Kosch, welches so typisch für unser Land ist wie der Hanghase.

Es handelt sich um ein gemütliches Langohr, welches man im Außerkosch vergeblich sucht. Im Gegensatz zur verbreiteten Hügelpüschel sieht man die Hanghasen vor allem im Gebirge, wofür sie durch die Gestalt ihrer Extremitäten besonders vorbereitet sind.

Orden der Hanghasenjagd

Seit etlichen hundert Jahren gibt es gar einen dem Gott Firun gewidmeten Orden der Hanghasenjagd, in dessen Reihen sich einige der herausragendsten Angehörigen des koscher Adels finden.

Redensarten

Der Hanghase stand Pate für zahlreiche koscher Redensarten.

Der weise Hanghas'

„Bauerngeschwätz! Altweibergeschichten! Einen sprechenden Hanghasen gibt's nicht und hat's nimmer gegeben, glaubt mir: Der Orden kennt die Wälder. Weshalb die Landsassen immer ‘weiß der Hanghas’ murmeln, wenn’s sich keinen Rat wissen? Eine Redensart wie tausend andere in Wengenholm. Weil auch ein Has’ immer noch klüger sein wird als ein Bauer, das mag schon sein. Aber genug davon: Wir wollen das Wildbret nicht verschmähen, das uns mit Firuns Segen heute zufiel.“

– Hochmeister Ellerding vom Erlenschloss, weiland noch Wahrer des Geistlichen Gutes, zum Kusliker Hesindegeweihten Selphyr Sunderglast auf dessen Studienreise durchs Koscher Land (Zitat aus dem Kosch-Kurier 28)

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