Graubolde

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"Graubolde hausen in Höhlen und Wäldern der Koschberge. Sie sind so groß wie ein Angroschim oder ein Menschenkind und am ganzen Körper mit grauem Fell bewachsen. Sie sprechen nicht, sondern verständigen sich nur mit Knurr- und Zischlauten, vielleicht auch mit Gedankenübertragung, wiewohl sie kaum schlauer als ein Wühlschrat scheinen und ein Goblin im Vergleich zu ihnen ein weiser Mann ist."

"Einzelne Graubolde sind furchtsam und leicht zu erschlagen, wenn sie etwa versuchen, einem unvorsichtigen Reisenden nachts die Wegzehrung zu stehlen. Zuweilen aber rotten sie sich im Herbst oder Winter zusammen und umringen zu dutzenden einzelne Wanderer, um sie in ihre Höhlen zu verschleppen. Sogar erfahrene Waldläufer und Kriegsleute haben es schon mit der Angst zu tun bekommen, wenn sie unversehens von den Pelzkerlen bedrängt wurden, die sie mit ihrer schieren Masse zu Boden oder in eine Schlucht zu stoßen suchen und kaum einen Laut geben, selbst wenn man das Schwert in sie hineinstößt oder ihnen mit der Axt einen Arm abtrennt."

(aus dem Monsterhandbuch des Gargi Sohn des Gax (Angbarer Ausgabe))

Die letzte von ehrenwerten Zeugen verbürgte Sichtung von Graubolden fand vor etlichen Jahren durch Hilderich von Süderland, damals Kriegsherr der Golgariten und seine Gefolgsleute Gerulf von Tannerau und Wiliburd von Rohenforsten auf der Suche nach Greing Scharfzahn statt.