Gisbrun räumt auf - Drei Tage später in Dachswies

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Texte der Hauptreihe:
K5. Drei Tage später in Dachswies
Bor 1033 BF
Drei Tage später in Dachswies
Keine Gnade

Kapitel 5

Autor: Geron

Boron 1033, Dachswies

Es war fast schon dunkel geworden, als das Gut Dachswies in Sicht kam. Gamsbart Wangenmoos deutete auf den Gutshof. „Das ist Dachswies. Hier werdet ihr erst einmal Anstellung finden, bis ihr etwas anderes gefunden habt. Ich muss euch sicher nicht dreimal sagen, dass ihr euren Namen ändern solltet, ebenso wie eure Herkunft. Ihr seid arme Landleute aus dem Wengenholm, die Baron Erlan in seiner Gnade aufgenommen habt. Sollte sich einmal ein Treublatter hierhin verirre kann ich euch nur raten eure Köpfe unten zu halten, nicht das euch noch jemand erkennt. Der Baron hält eure Anwesenheit hier geheim, außer unseren Leuten die euch „angegriffen“ haben weis sonst nur seine Hochgeboren selbst Bescheid.“ Knurrbold Rübler und die übrigen Mitglieder seiner Bande nickten. „Habt Dank. Wir werden euch das nie vergessen.“ Gamsbart nickte „Schon gut. Ich spreche jetzt erst einmal mit der Verwalterin und dann gibt’s was zu essen.“ Knurrbold lächelte und blickte seine kleine Schar entlang. Sie alle waren vor der Unterdrückung durch den Fürstenhorter Langvogt geflohen. Sie hatten sich anfangs gegen ihn aufgelehnt, aber mittlerweile waren sie froh, dass sie dem Leben als Räuber entkommen waren. Sie waren dafür einfach nicht geschaffen. Immerhin waren sie einfache Landleute und das Räuberleben im Wald nicht gewöhnt. Hier aber könnten sie neu anfangen. Wenn sich die Wellen in ein paar Jahren gelegt hatten würde er vielleicht sogar wieder eine Werkstatt eröffnen können. Vielleicht in Mistelstein. Das war recht abgelegen, da würde Gisbrun sicher nie vorbeikommen, wenn der ihn überhaupt erkennen würde.