Frylinde von Salmingen

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Häuser/Familien

Wappen Haus Salmingen.svg   Wappen blanko.svg   

Lehen/Ämter

(keine)

Orden/Kirchen/Bünde

(keine)

Namen und Anrede:
Voller Name:
Frylinde von Salmingen
Andere Namen:
Frylinde von Sturmfels
Stand und Lehen:
Stand:
Hochadelige
Ämter und Würden:
Ämter:
Baronmutter zu Dunkelforst, Baruns Pappel (Tobrien) und Dohlenfelde (Nordmarken) (ab 1014 BF)
Daten:
Alter:
59 Jahre
Tsatag:
983 BF
Familie:
Geschwister:
Gundulf (Symbol Tsa-Kirche.svg6. Tra 970 BF-Symbol Boron-Kirche.svg27. Per 1027 BF), Charissia (Symbol Tsa-Kirche.svg983 BF), Frylinde (Symbol Tsa-Kirche.svg983 BF), Bachede (Symbol Tsa-Kirche.svg987 BF)
Kinder:
Hagen (Symbol Tsa-Kirche.svg1008 BF), Durinya (Symbol Tsa-Kirche.svg1013 BF)
Ehegatte(n):
Erscheinung:
Haare:
schwarz
Hintergründe:
Kurzbeschreibung:
Zwillingsschwester Charissias
Besonderheiten:
mehrere ältere Stiefkinder
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt

Beschreibung

Durch ihre äußerliche Ähnlichkeit mit ihrer Schwester Charissia, die den Alagrimm mit finserer Magie befreite und weite Teile des Kosch in Asche legte, hat die Baronin von Dohlenfelde im Kosch einen schweren Stand. Das, obwohl sie sich in einer Stellungnahme klar von ihrer Schwester distanzierte. Wohl auch deshalb verzichtete sie auf ihr koscher (und tobrier) Erbe zugunsten ihres Sohnes Hagen.

Werdegang

983 BF

Sie wird gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Charissia als Frylinde von Salmingen in der tobrischen Baronie Baruns Pappel geboren.

990 BF

Baron Gramward und seine Familie ziehen auf ihren Stammsitz Burg Salmingen in der Baronie Dunkelforst. In ihrer Jugend sind Charissia und Frylinde gern gesehene Besucher auf den höfischen Festen und Turnieren im ganzen Kosch, aber auch in Garetien, Almada und in den Nordmarken.

995 BF

Charissia und Frylinde treten ihren Knappendienst bei Markgraf Throndwig von Bregelsaum zu Warunk an.

1006 BF

Frylinde heiratet den verwitweten Bernhelm von Sturmfels. Frylindes Bruder Gundulf machte die beiden in Gareth einander bekannt und arrangierte die Ehe. Bernhelm, ältester Sohn Seiner Hochgeboren Sigismund von Sturmfels, Baron zu Dohlenfelde (Grafschaft Isenhag, Herzogtum Nordmarken), weilt als 7. hochadliger Reichskammerrichter fast das ganze Jahr in Gareth und hat bereits vier Kinder aus erster Ehe (Selinde, Angrond, Rondred und Derya).

1008 BF

Frylindes und Bernhelms Sohn Hagen wird in Gareth geboren.

1010 BF

Ihr Vater Gramward von Salmingen stirbt.

1013 BF

Frylindes und Bernhelms Tochter Durinya wird in Gareth geboren.

1014 BF

Baron Sigismund von Sturmfels stirbt. Bernhelm wird neuer Baron von Dohlenfelde. Er und Frylinde bleiben bis zum Ende der Kirchenspaltung in den Nordmarken.

1018 BF

Bernhelms Sohn Angrond von Sturmfels übernimmt nach seinem Ritterschlag die Verwaltung der Baronie Dohlenfelde. Frylinde und Bernhelm leben nun wieder den Großteil des Jahres in ihrem Stadthaus in Neu-Gareth, wo Bernhelm seinen Pflichten als Reichskammerrichter nachkommt.

PER 1027 BF

Charissia befreit den seit dem Zweiten Drachenkrieg gebundenen Dämonen Alagrimm. Beim Kampf um Gareth findet Gundulf von Salmingen in den Trümmern des Kaiserpalastes den Tod. Auch das Stadthaus Frylindes und Bernhelms in Neu-Gareth wird zerstört. Die beiden befinden sich zu diesem Zeitpunkt auf Einladung Herzog Jast Gorsams bereits in Elenvina, wo der Reichskongress vorbereitet wird.

ING 1027 BF

Der Alagrimm wird in der Schlacht von Angbar besiegt. Frylinde und Bernhelm erfahren von den Ereignissen um Gareth und im Kosch während des Reichskongresses in Elenvina.

PRA 1028 BF

Nachdem die Untaten Charissias unleugbar sind, verstößt Frylinde ihre Schwester aus dem Hause Salmingen. Damit ist Frylinde von Salmingen-Sturmfels Erbprinzessin der Baronien Dunkelforst und Baruns Pappel, verzichtet jedoch zugunsten ihres Sohnes Hagen.

Stellungnahme zu Charissia

Stellungnahme Ihrer Hochgeboren Frylinde von Salmingen, Baronin zu Dohlenfelde, über ihre Zwillingsschwester Charissia von Salmingen und deren borbaradianische Schandtaten im Kosch, gegeben im Praiosmond des Jahres 1028 auf Burg Dohlenhorst im Isenhagschen:

Bei den Zwölfen, wie konnte meine Zwillingsschwester solch Unheil über den Kosch bringen!
Als Ende letzten Jahres während der Schlacht in den Wolken die Trümmer von Galottas Festung auf Neu-Gareth stürzten, weilte ich in Elenvina. Unter den im Kaiserpalast zu Boron Gerufenen war auch mein Bruder Gundulf, des Reiches Hofkämmerer, Baron zu Dunkelforst und Baruns Pappel sowie Patriarch des Hauses Salmingen. Charissia war nicht zum Reichskongress erschienen. Ich schrieb ihr daher umgehend einen Brief nach Dunkelforst, um sie von den schrecklichen Neuigkeiten aus Gareth zu unterrichten – wer hätte ahnen können, dass Charissia zu diesem Zeitpunkt schon längst damit begonnen hatte, den ganzen Kosch in unheilig flammendes Verderben zu stürzen? Als die Nachricht vom unbezwingbaren Alagrimm Elenvina erreichte, hoffte ich inständig, dass meine Schwester vom Unheil des ehernen Fürstentums verschont bliebe. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass sie die Beschwörerin des dämonischen Flammenwesens sein könnte!
Nun ist mir auch klar, was im Jahre 27 geschah, als Borbarads Heerscharen Baruns Pappel noch vor der verhängnisvollen Schlacht von Eslamsbrück überrannten. Charissia verwaltete die tobrische Baronie des Hauses Salmingen damals für unseren Bruder Gundulf. Dessen Gattin war mit ihrem Sohn Sindar zum Zeitpunkt der schwarzen Invasion zu Gast bei ihrer Schwägerin in Baruns Pappel. Nein, was genau dort geschah, das will ich mir gar nicht vorstellen! Aber offensichtlich ging meine Zwillingsschwester in der schlimmsten Stunde Tobriens einen Pakt mit dem zwölfmalverfluchten Dämonenmeister ein und opferte ihm als Beleg für ihre unbedingte Loyalität ihre Schwägerin und ihren Neffen. Doch damals stellte sich alles ganz anders dar: Charissia traf einige Wochen nach Eslamsbrück auf Burg Salmingen in der koscher Baronie Dunkelforst ein, und wir alle dankten den Zwölfen, dass wenigstens meine Schwester den Dämonenhorden entkommen konnte. Es schien uns allen, als wollte Charissia sich über die erlittenen Verluste hinwegtrösten, in dem sie wie in ihrer Jugend als Lebedame auf allen Festen und Turnieren im Koscherland zu finden war.
In der Trollpfortenschlacht wurde dann mein Neffe Anghard – Gundulfs ältester Sohn und Erbprinz von Dunkelforst und Baruns Pappel – zu Rondra gerufen. Charissia mimte derweil überaus erfolgreich und selbst mich blendend die gerade noch rechtzeitig aus Tobrien geflohene Adlige, die mit ganzem Herzen danach trachtete, die verlorenen Gebiete wiederzuerlangen. Angeblich um dort Freunden und Flüchtlingen zu helfen, reiste sie immer wieder ins Tobrische. Heute erahne ich, dass meine Schwester nicht nur Freitobrien besuchte, und dass es ihr ganz sicher nicht um die Opfer der Invasion ging, sondern vielmehr um die Täter: Sie schmiedete in den Dunklen Reichen finstere Pläne mit Galotta und Rhazzazor, um das Königreich Kosch, die eherne Stütze des Raulschen Reiches, zu Fall zu bringen!
Nun, wo ich die schreckliche Wahrheit kenne, liegt es an mir, den letzten verbliebenen Rest der Ehre des in besseren Zeit so ruhmreichen Hauses Salmingen zu retten: Mein Bruder Gundulf ist tot, seine Gattin und seine beiden Söhne wurden schon vor Jahren Opfer der blinden Gewalt der dunklen Horden, meine Zwillingsschwester Charissia hat durch ihre finsteren Taten den Pfad der Zwölfe verlassen. So bete ich nun dafür, dass sie, die Schändliche, die Verderbte, für ihre Untaten die einzig angemessene Strafe – den Flammentod der Schwarzkünstler und Ketzer – erhalten möge, um wenigstens ihre Seele zu befreien. Charissia von Salmingen gehört von dieser Stunde an nicht mehr zum altehrwürdigen Hause Salmingen und ist auch nicht mehr meine Schwester. Mögen die Zwölfe Charissia, die Schild- und Ehrlose, für ihre Untaten richten!

Briefspieltexte

Briefspieltexte


Erwähnungen


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