Fürstliche Schlachtreiter

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Politik:
Blasonierung:
Wappen: Schwarzer Keilerkopf auf grünem Grund, Farben: Schwarz und Grün
Militär:
Sollstärke:
100
Standort:
auf einzelne Güter verteilt
Waffengattung:
Schlachtreiter

Geschichte

Von Fürst Holdwin vom Eberstamm aus dem ritterlichen Gefolge des Fürsten geformt, dienten die Schlachtreiter immer dort, wo sie gebraucht wurden. Nach und nach vergrößerte der Erneuerer die Truppe bis auf Regimentsgröße.

Die Hauptkämpfe der Schlachtreiter fanden gegen die Orken statt. Ein Wendepunkt in ihrer Geschichte stellte die Schlacht von Wehrheim da. Dort verlor das Regiment viele Köpfe und es stand zu befürchten, dass es aufgelöst werden würde.

Ganz so schlimm kam es nicht, doch wurde ein Gutteil der unter Reto eingeführten Strukturen aufgehoben und auch die tatsächliche Mannstärke wurde erheblich verkleinert. So wurde aus einem stolzen, zumindest teilweise stehenden Regiment eine eher kleine Einheit, die zu einem Teil des Fürstlichen Regimentes "Fürst Bernfred" zählt und die derzeit meist nur als Ehrengarde des Fürsten dient. Genau wie die anderen nicht stehenden Truppen des Fürsten müssen die noch vorhandenen Schlachtreiter im Kriegsfall von ihren über das ganze Fürstentum verteilt liegenden fürstlichen Rittergüter zusammengerufen werden, so sie denn nicht als dienende Ritter direkt in der Nähe des Fürsten dienen.

Struktur

Ansturm der Schlachtreiter auf einen Haufen Fußsoldaten

Historisch

Seit der Heeresreform Retos bestand das Regiment aus sechs Schwadronen. Manche Schwadronen standen ständig unter Waffen, während andere sich nur für Kriegszüge unter dem Banner des Fürsten sammelten.

Die beiden stehenden Schwadronen waren in Angbar stationiert, während die vier übrigen Schwadronen aus den vier Grafschaften des Kosch stammen. Jede Grafschaft sollte genügend Reiter stellen, um eine Schwadron zu formieren, da diese Ritter ausschließlich aus ehemaligen Mitgliedern der stehenden Schwadronen bestanden, sind die Schwadronen von unterschiedlicher Stärke. Die Schwadron aus der Grafschaft Angbarer See überschritt teilweise die Sollstärke, während die aus Ferdok diese nur knapp erreichte. Die beiden Schwadronen aus Schetzeneck und Wengenholm erreichten die Sollstärke jedoch ehr selten.

Die beiden stehenden Schwadronen setzten sich zum einen aus Rittern des Fürsten und zum anderen aus Gemeinen zusammen. Die Ritter besetzen sämtliche Offiziersposten, während die Gemeinen als einfache Schlachtreiter oder Hilfstruppen dienten. Gemäß der Retoschen Heeresreform strukturierten sich die beiden Schwadronen in einzelne Lanzen, auch die Offiziersränge entsprachen nicht denen der kaiserlichern Regimenter, denn jeder Adlige erhielt im Regiment mindestens einen Unteroffiziersposten, so dass die Zahl der Offiziere enorm war.

Ritter, die eine Zeit bei den Schlachtreitern gedient hatten, mussten diese oft wegen ihrer heimischen Güter verlassen, aber im Kriegsfall sammelten sie ihre Gefolgsleute um sich und rückten aus, um unter dem Banner des Fürsten Ruhm zu erwerben. Naturgemäß waren diese Schwadronen schlechter ausgerüstet als die beiden ständig in Angbar stationierten Schwadronen.

In der Theorie setzte sich eine Schwadron aus 10 Rittern und 10 ebenso gerüsteten Schlachtreitern sowie 20 weniger schwer bewaffneten Reitern (oft Knappen genannt) und 10 leichten Reitern zusammen. Freilich konnte diese Struktur bei den nicht ständig unter Waffen stehenden Schwadronen stark variieren.

Heute

Bei der Schlacht von Wehrheim erlitten die Schlachtreiter hohe Verluste. Die beiden stehenden Schwadronen wurden aufgerieben und nie wieder aufgestellt, aber auch die übrigne Schwadronen mussten hohe Verluste hinnehmen. Somit besteht das Regiment nur noch aus Schlachtreitern, welche nicht ständig unter Waffen stehen. Die Schlachtreiter rekrutieren sich aus den Haltern der vierzehn fürstlichen Rittergütern und den Rittern, die aus traditonellen Gründen bei den Schlachtreitern dienen (z.B. ehemalige Knappen des Fürsten). Auch die Hausritter des Fürsten reiten im Kriegsfall häufig, aber nicht zwangsläufig, bei den Schlachtreitern.

Die alten Kommandostrukturen wurden aufgelöst und so wird von den Rittern zu jedem Feldzug ein Hauptmann gewählt, der dann vom Wehrmeister bestätigt wird. So wählten die Schlachtreiter beispielsweise für den Feldzug im Wengenholm den kriegserfahrenen Hardulf von Ödenhof zu ihrem Anführer und für den Heerzug gegen Haffax die Baronin Alvide von Eichental. Die einzelnen Ritter wiederum befehligen ihre eigenen Waffenknechte.

Von einem normalen Ritteraufgebot unterscheiden sich die Schlachtreiter nur noch in der etwas strafferen Befehlsstruktur und den gemeinsamen Übungen, die sie von Zeit zu Zeit abhalten und die dazu führen, dass die Schlachtreiter recht gut aufeinander abgestimmt sind.

Große Feldzüge sind für die Schlachtreiter selten. Häufiger werden einzelne Ritter mit ihrem Gefolge zu Aufträgen abgeordnet. Dazu gehören oft die Begleitung von fürstlichen Greven und die Grenzwacht in der Stolzenburg.

Im Übrigen bestehen die Schlachtreiter zu rund drei Vierteln aus Männern, da die meisten Frauen, die mit dem Kriegerhandwerk liebäugeln, es bevorzugen bei den Ferdoker Garde zu dienen.

Die Schlachtreiter hatten, als sie als eigenständiges Regiment existierten, auch ein eigenes Banner. Dieses ging aber bei der Schlacht von Wehrheim verloren. Seitdem reiten sie stets unter dem fürstlichen Wappen in die Schlacht, welches einen schwarzen Eber auf grünem Grund mit blutigen Hauern zeigt. Oftmals weht über der Truppe sogar das ruhmreiche Banner Ondifalors.

Nennenswerte Mitglieder

Heutige Schlachtreiter

Fürstliche Rittergüter

Ehemalige Schlachtreiter

Zeitweiliger Dienst

Gefallen

Zu klären

Quellen

Teilnahme an Schlachten und Feldzügen


Briefspieltexte

Briefspieltexte


Erwähnungen



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