Fürstliche Schlachtreiter

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Politik:
Blasonierung:
Wappen: Schwarzer Keilerkopf auf grünem Grund, Farben: Schwarz und Grün
Militär:
Sollstärke:
80
Standort:
auf einzelne Güter verteilt
Waffengattung:
Schlachtreiter





Geschichte

Von Fürst Holdwin vom Eberstamm aus dem ritterlichen Gefolge des Fürsten geformt, dienten die Schlachtreiter immer dort, wo sie gebraucht wurden. Nach und nach vergrößerte der Erneuerer die Truppe bis auf Regimentsgröße.

Die Hauptkämpfe der Schlachtreiter fanden gegen die Orken statt. Ein Wendepunkt in ihrer Geschichte stellte die Schlacht von Wehrheim da. Dort verlor das Regiment viele Köpfe und es stand zu befürchten, dass es aufgelöst werden würde.

Ganz so schlimm kam es nicht, doch wurde ein Gutteil der unter Reto eingeführten Strukturen aufgehoben und auch die tatsächliche Mannstärke wurde erheblich verkleinert. So wurde aus einem stolzen, zumindest teilweise stehenden Regiment eine eher kleine Einheit, die zu einem Teil des Fürstlichen Regimentes "Fürst Bernfred" zählt und die derzeit meist nur als Ehrengarde des Fürsten dient. Genau wie die anderen nicht stehenden Truppen des Fürsten müssen die noch vorhandenen Schlachtreiter im Kriegsfall von ihren über das ganze Fürstentum verteilt liegenden fürstlichen Rittergüter zusammengerufen werden, so sie denn nicht als dienende Ritter direkt in der Nähe des Fürsten dienen.

Struktur

Ansturm der Schlachtreiter auf einen Haufen Fußsoldaten

Historisch

Seit der Heeresreform Retos bestand das Regiment aus sechs Schwadronen. Manche Schwadronen standen ständig unter Waffen, während andere sich nur für Kriegszüge unter dem Banner des Fürsten sammelten.

Die beiden stehenden Schwadronen waren in Angbar stationiert, während die vier übrigen Schwadronen aus den vier Grafschaften des Kosch stammen. Jede Grafschaft sollte genügend Reiter stellen, um eine Schwadron zu formieren, da diese Ritter ausschließlich aus ehemaligen Mitgliedern der stehenden Schwadronen bestanden, sind die Schwadronen von unterschiedlicher Stärke. Die Schwadron aus der Grafschaft Angbarer See überschritt teilweise die Sollstärke, während die aus Ferdok diese nur knapp erreichte. Die beiden Schwadronen aus Schetzeneck und Wengenholm erreichten die Sollstärke jedoch ehr selten.

Die beiden stehenden Schwadronen setzten sich zum einen aus Rittern des Fürsten und zum anderen aus Gemeinen zusammen. Die Ritter besetzen sämtliche Offiziersposten, während die Gemeinen als einfache Schlachtreiter oder Hilfstruppen dienten. Gemäß der Retoschen Heeresreform strukturierten sich die beiden Schwadronen in einzelne Lanzen, auch die Offiziersränge entsprachen nicht denen der kaiserlichern Regimenter, denn jeder Adlige erhielt im Regiment mindestens einen Unteroffiziersposten, so dass die Zahl der Offiziere enorm war.

Ritter, die eine Zeit bei den Schlachtreitern gedient hatten, mussten diese oft wegen ihrer heimischen Güter verlassen, aber im Kriegsfall sammelten sie ihre Gefolgsleute um sich und rückten aus, um unter dem Banner des Fürsten Ruhm zu erwerben. Naturgemäß waren diese Schwadronen schlechter ausgerüstet als die beiden ständig in Angbar stationierten Schwadronen.

In der Theorie setzte sich eine Schwadron aus 10 Rittern und 10 ebenso gerüsteten Schlachtreitern sowie 20 weniger schwer bewaffneten Reitern (oft Knappen genannt) und 10 leichten Reitern zusammen. Freilich konnte diese Struktur bei den nicht ständig unter Waffen stehenden Schwadronen stark variieren.

Heute

Bei der Schlacht von Wehrheim erlitten die Schlachtreiter hohe Verluste. Die beiden stehenden Schwadronen wurden aufgerieben und nie wieder aufgestellt, aber auch die übrigne Schwadronen mussten hohe Verluste hinnehmen. Somit besteht das Regiment nur noch aus Schlachtreitern, welche nicht ständig unter Waffen stehen. Die Schlachtreiter rekrutieren sich aus den Haltern der vierzehn fürstlichen Rittergütern und den Rittern, die aus traditonellen Gründen bei den Schlachtreitern dienen (z.B. ehemalige Knappen des Fürsten). Auch die Hausritter des Fürsten reiten im Kriegsfall häufig, aber nicht zwangsläufig, bei den Schlachtreitern.

Die alten Kommandostrukturen wurden aufgelöst und so wird von den Rittern zu jedem Feldzug ein Hauptmann gewählt, der dann vom Wehrmeister bestätigt wird. So wählten die Schlachtreiter beispielsweise für den Feldzug im Wengenholm den kriegserfahrenen Hardulf von Ödenhof zu ihrem Anführer und für den Heerzug gegen Haffax die Baronin Alvide von Eichental. Die einzelnen Ritter wiederum befehligen ihre eigenen Waffenknechte.

Von einem normalen Ritteraufgebot unterscheiden sich die Schlachtreiter nur noch in der etwas strafferen Befehlsstruktur und den gemeinsamen Übungen, die sie von Zeit zu Zeit abhalten und die dazu führen, dass die Schlachtreiter recht gut aufeinander abgestimmt sind.

Große Feldzüge sind für die Schlachtreiter selten. Häufiger werden einzelne Ritter mit ihrem Gefolge zu Aufträgen abgeordnet. Dazu gehören oft die Begleitung von fürstlichen Greven und die Grenzwacht in der Stolzenburg.

Im Übrigen bestehen die Schlachtreiter zu rund drei Vierteln aus Männern, da die meisten Frauen, die mit dem Kriegerhandwerk liebäugeln, es bevorzugen bei den Ferdoker Garde zu dienen.

Die Schlachtreiter hatten, als sie als eigenständiges Regiment existierten, auch ein eigenes Banner. Dieses ging aber bei der Schlacht von Wehrheim verloren. Seitdem reiten sie stets unter dem fürstlichen Wappen in die Schlacht, welches einen schwarzen Eber auf grünem Grund mit blutigen Hauern zeigt. Oftmals weht über der Truppe sogar das ruhmreiche Banner Ondifalors.

Nennenswerte Mitglieder

Heutige Schlachtreiter

Fürstliche Rittergüter

Ehemalige Schlachtreiter

Zeitweiliger Dienst

Gefallen

Zu klären


Bedeutende Personen

Lebende Mitglieder

Wappen:
HammerschlagHaus.gif
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Thorben Raul Baduar von Hammerschlag (Symbol Tsa-Kirche.svg)
17. Fir 992 BF
HammerschlagHaus.gif
Wappen:
Wappen Haus Eichstein.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Baduar Ibram von Eichstein (Symbol Tsa-Kirche.svg)
22. Tra 997 BF
Wappen Haus Eichstein.svg
Wappen:
BlaubluetenHaus.gif
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Kordan von Blaublüten-Sighelms Halm (Symbol Tsa-Kirche.svg)
13. Fir 981 BF
BlaubluetenHaus.gif
Wappen:
Wappen Haus Eichental.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Alvide von Eichental (Symbol Tsa-Kirche.svg)
994 BF
Wappen Haus Eichental.svg
Wappen:
HerboniaHaus.gif
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Halmbart von Herbonia (Symbol Tsa-Kirche.svg)
1012 BF
HerboniaHaus.gif
Wappen:
Steenback.gif
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Stordan Steener von Steenback (Symbol Tsa-Kirche.svg)
17. Bor 955 BF
Steenback.gif
Wappen:
Wappen Haus Eichstein.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Niam Josmene von Eichstein (Symbol Tsa-Kirche.svg)
22. Tsa 1004 BF
Wappen Haus Eichstein.svg
Wappen:
Wappen Haus Boltansroden.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Padora von Boltansroden (Symbol Tsa-Kirche.svg)
17. Phe 1015 BF
Wappen Haus Boltansroden.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Hardulf von Ödenhof (Symbol Tsa-Kirche.svg)
962 BF
Wappen blanko.svg
Wappen:
Wappen Haus Garnelhaun.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Raulbrecht von Garnelhaun (Symbol Tsa-Kirche.svg)
962 BF
Wappen Haus Garnelhaun.svg
(weitere)

Verstorbene Mitglieder

Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Tradan von Unterangen (Symbol Tsa-Kirche.svg1027 BF)
10. Jhd. BF
Wappen blanko.svg
Wappen:
Wappen Haus Zweizwiebeln.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Alderan von Zweizwiebeln (Symbol Tsa-Kirche.svg1027 BF)
960er Jahre BF
Wappen Haus Zweizwiebeln.svg
Wappen:
HerboniaHaus.gif
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Cashon von Herbonia (Symbol Tsa-Kirche.svgRon 1012 BF)
970 BF
HerboniaHaus.gif
Wappen:
Wappen Haus Salmingen.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Anghard von Salmingen (Symbol Tsa-Kirche.svg1021 BF)
998 BF
Wappen Haus Salmingen.svg
Wappen:
Wappen Haus Salzmarken.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Garbit von Salzmarken (Symbol Tsa-Kirche.svg24. Per 1027 BF)
966 BF
Wappen Haus Salzmarken.svg
Wappen:
BaerenstiegHaus.gif
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Helmfried von Bärenstieg (Symbol Tsa-Kirche.svg24. Per 1027 BF)
970 BF
BaerenstiegHaus.gif
Wappen:
Falkenhag.gif
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Idamil von Falkenhag-Zandor (Symbol Tsa-Kirche.svg24. Per 1027 BF)
10. Jhd. BF
Falkenhag.gif
Wappen:
Wappen Haus vom Grauen Schild.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Berndrich vom Grauen Schild (Symbol Tsa-Kirche.svg30. Rah 1039 BF)
989 BF
Wappen Haus vom Grauen Schild.svg
Wappen:
Wappen Haus Butterboes.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Ulinai von Stielzbruk (Symbol Tsa-Kirche.svg24. Per 1027 BF)
980 BF
Wappen Haus Butterboes.svg
Wappen:
Stanniz-Wappen.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Birsel von Stanniz (Symbol Tsa-Kirche.svgRah 1039 BF)
995 BF
Stanniz-Wappen.svg
(weitere)

Chronik

Teilnahme an Schlachten und Feldzügen

Briefspieltexte

Als Nebenakteur(e)

… weitere Ergebnisse

Erwähnungen

… weitere Ergebnisse

Quellen


Wehrhaftigkeit:

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