Fürstenhort (Burg)

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Beschreibung

Stammburg des Fürstenhauses Eberstamm, zeitweise Fürstliche Residenz. Trutzige, durch Greings Klamm gut abgesicherte, Feste in den Koschbergen.

Historie

Die Ursprünge liegen im Dunkeln, doch schon der erste Fürst Baduar soll in "Burg Eberstamm", die als Vorgängerburg gilt, vor über 1000 Jahren aufgewachsen sein. Zu beweisen ist dies nach so langer Zeit zwar kaum mehr, doch verweißt man gerne auf die dunklen und groben Steine im Grundgeschoss des Bergfrieds um diese These zu untermauern. Mit der Ernennung zu Koscher Fürsten weilten die Mitglieder des Hauses Eberstamm jedoch immer seltener hier - sondern meist in der Hauptstadt Ferdok, später in Angbar.

So konnte sich eines Tages der Drache Greing Scharfzahn in Burg und Klamm einnisten, um hier seine Schätze zu horten, ehe mit Fürst Halmdahl ein Erbe Baduars wiederkehrte und den Wurm vertrieb. Halmdahl "der Keiler" war es auch, der die Stammburg seines Geschlechtes trutziger als je zuvor wiedererrichtete und ihr den heutigen Namen Fürstenhort gab, wie auch die Ballade von Fürstenhort berichtet. Doch spätestens nach dem hier verübten furchtbaren Blutbad an der Fürstenfamilie im Jahre 915 BF, dem "Saustechen", geriet die Burg erneut in Vergessenheit, und diente vor allem als Grablege der Fürstenfamilie.

Fürstenhort. © M. Lorber

Erst nach der Zerstörung des Angbarer Fürstenschlosses Thalessia gewann die Feste wieder an Bedeutung, entschied Fürst Blasius doch, dass er hier - im Schutz der Koschberge - bis zum Wiederaufbau der Thalessia residieren wolle. Diese Episode währte bis 1036 BF, als der Fürst und sein Hofstaat nach Angbar zurückkehrten. Seitdem ist die Burg wieder in ihren alten Winterschlaf verfallen.

Die Burg heute

Die Stamm- und Fluchtburg des Hauses Eberstamm schmiegt sich an die sich steil auftürmenden Wände der Koschberge, so dass sie nur auf der der Stadt Fürstenhort zugewandten Seite eine wirkliche Festungsmauer nötig hat. An den übrigen Seiten beschirmen sie die bisweilen gar mehr als senkrecht abfallenden Felsen des Talkessels (und daran manch verborgener Ausguck und Schützenstand, der durch Tunnel und Treppen zu erreichen ist).

Vom Ort trennt die Feste Greings Klamm (4), ein unerklimmerbarer Felseinschnitt von sagenhafter Tiefe. Zum Tor der Burg führt einzig eine stählerne Zugbrücke. Um zu ihr zu gelangen muss man zunächst eine lange Rampe erklimmen, so dass jeder Feind, der sich dem Keilertor nähert, unweigerlich dem Beschuss durch die Verteidiger ausgeliefert ist.

Im Unteren Hof (3), dem Talkessel hinter den Festungsmauern, ist Platz für etliche hunderte Zufluchtsuchende, genug sogar für einige kleine Felder und Kleinviehweiden, die seit dem dauerhaften Wiederbezug der Feste durch Fürst Blasius auch wieder bewirtschaft werden. Die Reste der Hütten, in denen während der Belagerung durch den Verräter Porquid von Ferdok viele der in die Burg geflüchteten Getreuen des Hauses Eberstamm lebten, sind in den letzten Monaten jedoch endgültig verheizt worden.

Für Hofstaat, Dienerschaft und Kriegsleute des Fürsten reichen die in Stand gesetzten Gesindehäuser und Stallungen allemal aus. Für Cantzler Nirwulf und die Schreibstube wurde gar die Cantzley, ein gemütliches Fachwerkhaus im Hügelländer Stil, neu errichtet. Der Fürst selbst residiert (wie seine Vorfahren seit Halmdahl dem Keiler) im gleich darüber thronenden Steinernen Palas (1), einer teilweise in die rückwärtige Felswand hineingebauten Anlage, die den Oberen Hof umgibt und vom gewaltigen Bergfried überragt wird. Dieser wie eine Basaltsäule sechseckige Turm soll auf dem Standort der einstigen Burg Eberstamm errichtet worden sein und bis heute Räume aus jener Gründerzeit in sich bergen – etwa den Steinernen Saal, in dessen Mitte Baduars Tafel steht – an dem sich die Berater des Fürsten seit Urzeiten, insbesondere in Zeiten von Krieg und Not, versammelten.

Hinter dem Bergfried liegt noch ein weiteres kleines Plateau, auf das man über einen kleinen Pass von der Cantzley aus emporsteigen kann. Dieser Weg wird vor allem bei Beisetzungen genutzt, führt er doch hinter dem Ralkafall hindurch, auf das besagte Plateau, vorbei an der im Volksmund fälschlich als „Eberstamm“ bezeichneten Alten Eiche bis zur Fürstengruft (2). Die Ralka ist ein Gebirgsbächlein, das scheinbar aus dem Fels oberhalb der Feste entspringt und dessen Wasser bei den Burgbewohnern ungleich beliebter ist als jenes aus der unterirdischen Zisterne. Wo die Ralka als Wasserfall mehr denn fünfzig Schritt hinab ins Tal schießt, hat Fürst Blasius eigens eine Statue des Efferd aufstellen lassen.

Tempel

Persönlichkeiten

Meisterinformationen

Es heißt, dass sich im Felsen unter der Burg noch immer der riesige Drachenhort Greings befindet. Manche glauben, dass hier der Grundstock des fürstlichen Vermögens lagert, einige munkeln jedoch, dass darauf ein Fluch liegt ... oder dass der Drache nicht eher ruht, bis er diesen Hort wieder erobert hat.

Quellen

Offizielles

  • Am Großen Fluss 205

Inoffizielles

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