Entführung des Prinzenpaares

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Erst kinderlos, dann entführt - das Erbprinzliche Paar. © M. Lorber

Der Kosch und seine befreundeten Nachbarn sind in Aufruhr ... Erbprinz Anshold vom Eberstamm und seine wackere Gemahlin Nadyana von Wengenholm wurden entführt. Das tausendjährige Fürstenhaus steht davor auszusterben.

Vorgeschichte

Aufruf der Großmutter

Angbar, 28.Rahja 1030 BF
Während ihres 90. Tsatagsfestes äußert sich die Fürstinmutter Thalessia von Eberstamm-Ehrenstein-Eberstamm besorgt über die Zukunft des Fürstenhauses. Sie wünscht sich einen Erben des Erbprinzlichen Paares und ruft im Kosch-Kurier 46 alle Rechtschaffenen dazu auf dem Paar mit gutem Rat zur Seite zu stehen und die Kinderlosigkeit zu beenden.

Rat der Rechtschaffenen

Erlenschloss, 11. Travia 1031 BF (Jungfernfest)
Dem Aufruf der Fürstinmutter folgend, treffen dutzende von Ratgebern am erbprinzlichen Schloss ein. In einer fast endlosen Audienz tragen sie dem Paar allerlei wohlgemeinte, fromme, deftige, bisweilen reichlich seltsame, Hausmittelchen und Ratschläge vor, wie die Kinderlosigkeit überwunden und ein neuer Stammhalter gezeugt werden könne. Das Paar bricht die Audienz schließlich ab und begibt sich erschöpft zur Ruhe.

Verschwunden!

Erlenschloss, Nacht zum 12. Travia 1031 BF
Erbprinz Anshold vom Eberstamm und seine Gemahlin Nadyana von Wengenholm verschwinden. Im Chaos der Audienz hatten sich offenbar Entführer auf dem weitläufigen Gelände versteckt, die des Nachts zuschlugen. Die leere Kutsche des Erbprinzen wird einige Zeit darauf an einer Landstraße gefunden.

Quelle: Aventurischer Bote 131

Die Suche

Am Greifenpass

Es war ein angenehmer Morgen und Ardan von Bärenstieg ließ sich das Frühstück munden. Es würde sicherlich ein angenehmer Tag werden um eine weitere Etappe auf seinem Weg zum Greifenpass zurückzulegen. Gerade kam der Wirt aus der Küche heraus, doch anstatt ein Bier mitzubringen brachte er reichlich schlechte Laune mit. Merkwürdig. Vorhin war er doch noch so fröhlich und hat sogar ein Lied gesungen, dachte sich Ardan.
Der Wirt jedoch stellte sich auf einen Stuhl und rief: "Ihr guten Leut, grad hab´ ich´s erfahren. Der gute Anshold vom Eberstamm und seine Frau sind entführt worden. Keine Spur ward bisher gefunden, doch ihre Kutsche wurd hier ganz in der Nähe gefunden. Hier, lest selbst, es steht im Kosch Kurier."
Damit knallte er die Zeitung auf den Tisch. Ungläubiges Schweigen breitete sich aus, doch dann brach ein Sturm der Entrüstung los. Alle schrien durcheinander und so manch einer erging sich in wüste Verdächtigungen. Ardan hatte sich derweil das Heft geschnappt und den Artikel eilligst überflogen.
Das durfte doch nicht wahr sein. Welch dreistes Bubenstück. Wutentbrannt zerknüllte er den Kurier und donnerte mit der Faust auf den Tisch. In dem Chaos, welches nun in der Gaststätte herrschte, merkte niemand, wie er nach oben ging und sich rüstete. Als er jedoch herunter kam und das Klirren von Eisen zu hören war, wurde es ruhig.
"Hört mir zu, ihr braven Koscher. Auf einer Pilgerfard zum Greifenpass befand ich mich, doch dies darf nicht ohne Antwort bleiben. Es mag schon einige Tage her sein und des Fürsten Mannen haben sicherlich schon gesucht, doch lasst uns den Ort aufsuchen, wo sie die Kutsche fanden, und mit Firuns Segen werden wir vielleicht einen Hinweis finden. Also, auf, auf, ihr wack´ren Koscher, der Fürst braucht euch."
Ardan machte eine kurze Pause und blickte in die Runde.
"Ich werde reiten, bevor sich ein Stundenglas ganz geleert hat. Wer mir folgen will, der soll kommen, aber bringt eure Armbrüste und Äxte mit. Wer weiß, mit wem wir es zu tun haben."
Eine halbe Stunde später brach die Schar auf. Vorneweg ritt ein Ritter auf einer elenden Mähre und ärmlich gekleidet, aber seine Haltung verriet Entschlossenheit. Hinter ihm folgten gut zwei Dutzend Bauern. Sie würden die wenigen Meilen zu dem Ort des Verbrechens zurücklegen, und es wäre doch gelacht, wenn sie nichts finden würden.

Zu Steinbrücken

Baron Merwed Stoia lässt sogleich nach Erhalt der Schreckensnachricht dem Fürsten bestellen, dass jede Personengruppe beim Grenzübertritt in Steinbrücken auf das genaueste inspiziert wird und rät, am Greifenpass das gleiche zu tun. Solche Schurkereien seien, wenn nicht auf die böse Charissia zurückzuführen, sicher das Werk von Außerkoschern, die nun zu fliehen gedachten und möglichweise die Kutsche zur Täuschung in der falschen Richtung zurückgelassen hätten.
Falls jemand anders den Verdacht äußert, es habe sich um das Werk von Hexen gehandelt, erklärt Stoia das für abwegig. Diese pflegten für gewöhnlich auf Besen zu reiten und benötigten keine Kutsche.

Zu Rohalsteg

Auch Baron Conrad Salfridjes kündigt an, die durch Rohalssteg verlaufende Straße nach Metenar genauestens überwachen zu lassen. Ferner werde jedes Schiff, das im Rohalssteger Hafen ankomme, künftig aufs Genaueste durchsucht. Schließlich könne die Fracht einer Kutsche ja problemlos auf einem Boote Platz finden, was sich von einem Besen nicht sagen lässt.

Im Gratenfelsschen

Baron Roklan von Leihenhof und Baronin Jileia von Leihenhof zum Galebquell - bis zu ihrer Heirat Hofjungfer der Erbprinzessin - zeigen sich erschreckt von der Entführung und senden sogleich eine Depesche zu Seiner Durchlaucht Fürst Blasius, in der sie ihm ihre Hilfe zusichern.
Baron Roklan lässt sogleich die Wachmannschaften am Quellpass - der über die Schwertschlucht in das Fürstentum führt - verstärken, auf dass niemand diesen Weg nutzen wird, das Prinzenpaar außer Landes zu schleppen. Mag es auch unwahrscheinlich sein, dass die Verbrecher diesen Weg nehmen, Roklan und Jileia möchten sicher gehen. Ebenso hält er die Patrouillen in den Bergen an, die Augen offen zu halten. Wer weiß, auf welche verschlungene Wege sich die Entführer schlagen. Er wird auch seine Nachbarn um Hilfe bitten, so sie denn greifbar und ihm wohl gesonnen sind.

Im Greifenfurtschen

Prinz Edelbrecht vom Eberstamm, der Bruder des Entführten Prinzen, ruft Getreue um sich und begibt sich auf die Suche.

Briefspiel

Die Greifenfurter:
Die Koscher:
Die Golgariten:
Orte der Handlung

Erste Reaktionen auf die Entführung im Kosch

Erste Reaktionen auf die Entführung in Greifenfurt

Beide Runden vereinten sich schließlich Ende Boron 1031 zu einer:

Verschollene Eber - Im Kosch

Die Geschichte
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