Edelbrecht von Borking

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Häuser/Familien

Borking.gif   

Lehen/Ämter

Wappen blanko.svg   

Orden/Kirchen/Bünde

(keine)

Namen und Anrede:
Voller Name:
Edelbrecht von Borking
Titulatur:
Euer Wohlgeboren
Stand und Lehen:
Stand:
Niederadelige
Lehen:
Ritter zu Neufarnhain (seit 1032 BF)
Daten:
Alter:
33 Jahre
Tsatag:
22. Bor 1009 BF
Geburtshoroskop:
Kor, Kor, Ucuri, Rabe
Familie:
Familie:
Geschwister:
Gerbald (Symbol Tsa-Kirche.svg15. Phe 1003 BF), Edelbrecht (Symbol Tsa-Kirche.svg22. Bor 1009 BF), Knurrbold (Symbol Tsa-Kirche.svg4. Ron 1015 BF)
Ausbildung:
Erscheinung:
Augen:
blau
Haare:
braun
Größe:
196
Hintergründe:
Kurzbeschreibung:
grafentreu; misstraut Morwald Gerling
Briefspiel:
Ansprechpartner:
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Edelbrecht von Borking
Ritter seit 1032 BF
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Beschreibung

Ritter Edelbrecht von Borking erblickte am 22. BORON des Jahres 1009 BF im idyllischen Städtchen Borking (Baronie Nadoret) das Licht der Welt. Ebendort, wo die Nesse in den Großen Fluss mündet, sollte der Knabe neben seinen beiden Brüdern Gerbald und Knurrbold aufwachsen.

Nichts Besonderes erzählt man sich von der Geburt Ritter Edelbrechts; von Anbeginn seines Lebens war er kräftig und gesund. Auch war er ein mehr als gewöhnliches Kind, welches sich – seiner hohen Abkunft zum Trotz – bereits im Alter von drei Götterläufen mit den Gossenjungen prügelte. Schon früh entwickelte er infolge der schaurigen Erzählungen seines Vaters über die verderbte Magie, die die garstigen Menschenfreser im Zug der 1000 Oger befehligt hatte, ausgeprägte Vorurteile gegenüber allem, was mit der Magie zusammenhing. Gleichzeitig sog er gewissermaßen mit der Muttermilch starke Vorurteile gegenüber dem Haus Nadoret ein. Daran traf die Familie des Barons Dajin von Nadoret jedoch die Hauptschuld, schlug sich das Oberhaupt der Baronie in seinem Bestreben die Grafenwürde Ferdoks zu erlangen doch auf die Seite des Usurpators Answin von Rabenmund, welcher nach dem Verschwinden Kaiser Hals den Greifenthron für sich beanspruchte. Edelbrecht zog aus den Erzählungen über die Ereignisse dieser Tage die Lehre, dass ein Eintreten für die gerechte Sache letzten Endes immer positiv auf einen selbst zurückfiele und hielt fortan fest zu diesem Prinzip.

In den Jahren 1011 bis 1013 BF fehlte es der Erziehung Edelbrechts an einer starken männlichen Hand. Sein älterer Bruder Gerbald weilte schon nicht mehr in Borking, sondern hatte bereits seinen Pagendienst angetreten. So trieb sich der Knabe oftmals in der Stadt oder gar der freien Natur herum und wenn ihn dies nicht reizen konnte, so lauschte er den Erzählungen seiner alten Amme Travine. Offensichtlich war sie dabei so überzeugend, dass er auch in späterer Zeit noch in vielen Dingen einen starken Aberglauben besaß, der immer wieder mit seiner Neugierde in Konflikt geriet.

Der zurückgekehrte Vater zeugte 1015 BF einen weiteren Knaben: Knurrbold von Borking – ein familieninterner Rivale des jungen Edelbrechts, der seinem älteren Bruder des Öfteren Kopfzerbrechen bereiten sollte. Drei Jahre später erfüllte der 55-jährige Damian seinem Sohn einen Herzenswunsch, indem er gemeinsam mit ihm im TRAVIAmond nach Angbar zur Turnei anlässlich des 50. TSAtags seiner Fürstlichen Durchlaucht Blasius vom Eberstamm reiste. Hier schloss Damian eine für Edelbrecht wichtige Abmachung mit Baron Alderan von Zweizwiebeln, an dessen Hof der Knabe ab dem BORON 1018 BF seine Pagenzeit ableistete. Hier erlernte Edelbrecht unter anderem, dass es seine heilige Pflicht sei, die Schwachen zu schützen und wider das Böse zu streiten. Anlass hierfür sollte es in den kommenden Jahren genug geben, fiel der Dämonenmeister doch bereits im darauf folgenden Jahr in Tobrien ein und schlug unserem Vaterland Wunden, die bis auf den heutigen Tag noch nicht verheilt sind. Edelbrecht in seinen jungen Jahren, konnte es kaum erwarten, der gerechten Sache seinen Schwertarm zu leihen, sobald die schrecklichen Nachrichten an sein Ohr drangen. Doch war er für derartige Heldentaten natürlich noch viel zu jung und entwickelte vielmehr aufgrund der immer schrecklicher werdenden Nachrichten über Borbarad und die ihm nachfolgenden Heptarchen eine ausgeprägte Arkanophobie, die er sich bemühte in all den Jahren geheim zu halten. Der Tod seiner geliebten Mutter am 14. EFFERD 1021 traf Edelbrecht schwer und beendete schlagartig seine bis dahin glückliche Kindheit.

Im Jahre 1024 BF beendete Edelbrecht seine Pagenzeit und wurde als Knappe an den Hof der jungen Junkerin Algunde von Hirschingen (*997) geschickt. Edelbrecht entbrannte in heftiger Zuneigung zu seiner Herrin und diente ihr bis zum letzten Tag seiner Knappschaft, freilich ohne seine Gefühle jemals offenbart zu haben. Zu diesem Zeitpunkt beendete sein Bruder Gerbald seine Knappenzeit und kehrte zunächst an den Hof seines Vaters zurück, während Knurrbold seinen Pagendienst antrat. An diesem Hof hörte Edelbrecht weitere zahlreiche schaurige Erzählungen über die Umtriebe der Heptarchen, denen die junge Iralda von Hirschingen, eine jüngere Schwester der Junkerin, zum Opfer gefallen war, und so verstärkten sich seine Ängste, obgleich er in den Kampfesfertigkeiten große Fortschritte erreichte und seine Tapferkeit mehrfach unter Beweis stellte. Eine ständige Begleiterin war ihm dabei die jüngste Schwester Algundes, Emergunde, die als Pagin ihren Dienst am Hofe ihrer Schwester ableistete, bis sie 1026 die Ehre hatte als Leibknappin des Fürsten in Angbar zu dienen. Die Leere, die ihre Abwesenheit hinterließ, konnte nur nach und nach durch eine neue Freundschaft mit einem Angroscho namens Etosch Gabelbart (Sohn des Ebrasch) ersetzt werden. Diesen Prospektor aus dem Zwergenkönigreich Waldwacht hatte es auf seiner Suche nach Gesteinen nach Hirschingen verschlagen, wo er wegen des leicht melancholischen Jünglings einige Jahre länger als geplant verbrachte, doch was machen schon ein paar Jahre aus angesichts der langen Lebensspanne eines Zwerges? Und so sollte sich der trinkfeste Ambosszwerg schnell als wahrer Freund und ausgezeichneter Legendenerzähler erweisen, dem Edelbrecht über die Talente des Zechens und Geschichten Erzählens eine Menge verdankte.

Mit 18 Jahren war Edelbrecht endgültig der Schwarm der Hirschinger Frauenwelt. Er war zu einem überaus gutaussehenden jungen Mann herangewachsen, der sich nichts auf seine adelige Herkunft einbildete. Vielmehr suchte er die Nähe des einfachen Volkes und stromerte mit Etosch nächtelang durch die Wirtsstuben des Städtchens. Doch es blieben ihm nur wenige kurzweilige Monde, denn als das Reich im PERAINE des Jahres 1027 BF zu den Waffen rief, da rüstete sich Algunde von Hirschingen ebenfalls zum Kampf und als Knappe stand es Edelbrecht an, seine junge Schwertmutter zu geleiten. So nahm Edelbrecht an den Kriegswirren des „Jahrs des Feuers“ teil und erlebte hautnah den Streich der Heptarchen, der die Fundamente des Vaterlandes fast zum Einsturz brachte. In den Ruinen der halbzerstörten Reichshauptstadt traf Edelbrecht eines Tages im INGERIMM auf eine wunderliche Alte, die sich offenbar völlig verstört in einer Gasse zum Sterben niedergelegt hatte. Als Edelbrecht, der ausnahmsweise einmal nicht in Begleitung seines zwergischen Freundes war, zu ihr eilte, um ihr zu helfen, krallte sich die Alte plötzlich mit urtümlicher Kraft in den Schwertarm des jungen Borking und blickte ihn mit tückischen roten Augen an. „Du wirst eines qualvollen Todes sterben, Edelbrecht von Borking. Diejenigen, die du liebst, werden sich mit Grauen von dir abwenden, und die, die du verachtest, werden mit deiner Hilfe zu hohen Ehren aufsteigen. Du und deine gesamte Familie seid dem Untergang geweiht, denn ihr habt mich herausgefordert.“ Noch ehe Edelbrecht reagieren konnte, hatte die Alte ihn losgelassen und war in einer stinkenden Rauchwolke verschwunden. Nie wurde er seither die Angst los, die Prophezeiung der Alten könnte sich eines Tages bewahrheiten und so setzte er alles daran, nachzuforschen, wer das Weib gewesen war und wer aus seiner Familie ihr hätte Schaden zufügen können. Doch hatte er bislang damit keinerlei Erfolg. Rasch kehrte Algunde von Hirschingen mit ihrem Gefolge auch in den Kosch zurück, als sie von den Verwüstungen des Alagrimm im Kosch und dem Reichskongress in Elenvina gehört hatte. Unter Jast Gorsam vom Großen Fluss als Reichsregenten sah es fast so aus, als würde nun Elenvina die Capitale des Reiches werden – eine Capitale, die ebenfalls von Krieg bedroht war – hatten sich doch die widerspenstigen Albernier den Beschlüssen des Kongresses widersetzt, so dass es nur eine Frage der Zeit war, ehe es zu Verheerungen womöglich auch im Kosch kommen konnte. Anfang 1028 BF war man in Hirschingen also darauf gefasst, jederzeit Leib und Leben der Untertanen verteidigen zu müssen, doch glücklicherweise kam es nicht so schlimm. Dennoch blieb man fortan wegen des Krieges vor der Haustür in Hirschingen präsent.

Edelbrecht verbrachte das Jahr vor allem mit angestrengten Nachforschungen wegen der Alten und verlor viel von seiner Lebensfreude, die ihn all die Jahre über ausgezeichnet hatte. Es war klar, dass er an dieser Erfahrung entweder nur reifen konnte oder daran zerbrechen würde. Im Jahre 1029 BF jedoch verquickte sich Edelbrechts Schicksal zunächst mit der großen Reichspolitik: Am 5. PRAIOS des Jahres war der umtriebige Reichsgroßsiegelbewahrer und Reichserztruchsess Orsino von Falkenhag, seines Zeichens Graf vom Angbarer See und Baron von Zwischenwasser sowie Junker Falkenhags, wegen seines Engagements für die Rückkehr Answin von Rabenmunds auf den Greifenthron, was gleichbedeutend mit Hochverrat war, zum Tode verurteilt. Seine minderjährigen Kinder beschützte und unterrichte fortan der fürstliche Hofherold, der Erbvogt von Zwischenwasser, Hernobert von Falkenhag. Ebendieser nunmehr vierzigjährige Edelmann ehelichte im RAHJA-Mond Edelbrechts Schwertmutter Algunde von Hirschingen. Bereits einen Mond zuvor hatte Algunde Edelbrecht zum Ritter geschlagen und damit seine Knappenzeit beendet. In dieser neuen Ehre war es ihm vergönnt seine Schwertmutter, die ihm auch fortan eine treue Beraterin und Freundin blieb, an ihrem Hochzeitsfeste zum Altar zu führen. Nachdem die Feierlichkeiten jedoch vorüber waren und Algunde gemeinsam mit ihrem Gemahl nach Falkenhag abgereist war, ging Gut Hirschingen an ihren Bruder Arbel. Edelbrecht hielt es fortan nicht länger dort und er reiste gemeinsam mit seinem Freund Etosch zurück nach Borking, um seine ganze Kraft nunmehr dem Besitz seines Vaters zu widmen, obgleich er wusste, dass dereinst alles sein älterer Bruder erben würde und ihm seine guten Ideen nur indirekt etwas nützen würden.

Ende des Jahres 1030 BF riefen Etosch Gabelbart wichtige Angelegenheiten zurück ins Bergkönigreich Waldwacht und so nahmen die beiden Freunde Abschied voneinander. Keiner von ihnen dachte wohl daran, dass sie sich so schnell wieder sehen würden, denn als es im Frühjahr 1031 BF zu einem gewaltigen Streit zwischen Edelbrecht und seinem jüngeren Bruder Knurrbold kam, die in einer handfesten Prügelei ausartete, berieten sich Junker Damian und sein ältester Spross Gerbald nur kurz. Ihr Entschluss stand fest, dass Edelbrecht das Gut fürs Erste würde verlassen müssen, bis man Knurrbold in Amt und Würden gebracht hätte (so schwebte Damian von Borking schon lange eine Karriere seines Jüngsten in der Armee vor). Da erreichte ein Schreiben des neuen Vogts von Moorbrück, Morwald Gerling, das beschauliche Borking, in dem einer der Nachkommen des Junkers dazu aufgefordert wurde, sich an der Neubesiedlung der Baronie Moorbrück zu beteiligen. So hinterbrachte Gerbald den Vorschlag, Edelbrecht zum Ritter einer Moorbrücker Neusiedlung zu machen. Im TRAVIAmond 1032 BF erfolgte dann die Ernennung durch Fürst Blasius vom Eberstamm. Viereinhalb Monde später machte Edelbrecht sich auf die Reise und gelangte zur Burg Birkendamm. Seit dem PHEX 1032 BF residiert er fernab der Heimat in der aufstrebenden Siedlung Neufarnhain.

Briefspieltexte

Briefspieltexte


Erwähnungen