Bärte

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Der stark zwergisch geprägte Kosch ist eine der bartreichsten Regionen in Aventurien. Hier muss sich ein Mann einen Bart stehen lassen, um "für voll" genommen zu werden. Traditionsgemäß gilt dessen der erste Kuss einen Knaben seinem Vater, damit ihm ein stattlicher Bart wächst (bei Mädchen der Mutter, um eben dies zu vermeiden).

Für gewöhnlich ist dies ein Vollbart nach zwergischem Vorbild. Schnauzbärte ("Kaiser-Alrik-Bart" oder "Garether Heldenbart") als einzige Gesichtszier sind weniger beliebt, kommen aber in Verbindung mit Kinnbärten, Backenbärten (gerade im Angbarer Land) oder (zuweilen) Halsbärten häufiger vor.

Bartpflege

Es gilt alles andere als als unmännlich, sich ausführlich der Bartpflege zu widmen - wer es sich leisten kann, sucht fürs Trimmen und Wixen auch einen Barbier auf, die es auch in kleineren Städten gibt. Obacht: Wer sich als Fremder dort seinen Bart gänzlich scheren lassen will, wird empört von dannen gewiesen. In Angbar ist dies sogar untersagt, da eine Vollrasur einst als unsittlich galt und immer noch scheel angesehen wird.

Anekdoten

Beim denkwürdigen Bahir von Bredenhag ließ Fürst Blasius seinen Cantzler die Bartlänge der Grafen-Aspiranten messen - zum Nachteil einer kandidierenden Baronin.

Die Koschimer Gesandten Brombo Sohn des Bongrom und Bonglorosch Sohn des Bongrom ließen einst von Königin Emer richten, wer von ihnen den prächtigeren Bart habe - die weise Königin entschied, dass der Bart des einen Bruders länger, der des anderen aber lockiger sei.

Namen

Auch als Teil von männlichen Vornamen ist die Silbe Bart- (oder -bart) sehr verbreitet, etwa bei den Namen Halmbart, Erzbart, Barthalm (Barthelm), Angbart, Eckbart, Eichbart ...

Beliebte Bartträger

Bei den Amboss- und Erzwergen gilt die Länge der Bärte viel.
Typische Ferdoker Zwergenbrüder
Huetchenspiel.jpg
Ein gerade abgeschnittener Bart dagegen ist ein Zeichen der Trauer, so wie bei Bergkönig Gilemon. Noch schlimmer wäre ein stark gestutzter oder nahezu völlig rasierter Schandbart, der als Strafe oder Sühne auferlegt wird.
Gilemon Sohn des Gillim © M. Lorber
Das Hügelvolk dagegen stutzt seine Bärte ungeniert, was manchen Amboss- oder Erzzwergen zu Spott anregt. Dennoch gilt auch den Hügelingen die Barttracht viel und sie verwenden einige Zeit mit der Pflege. Viele der ihren meinen selbstbewusst, dass sie die traditionsreiche Bartkunst im Grunde höher achten ihre Vettern, weil ein langer Erzzwergenbart, der bestenfalls geflochten oder gewellt wird, weniger Mühe macht als ein gut rasierter und geschnittener Hügelzwergenbart.

Hügelzwergischer Backenbart: Oberst-Wachtmeister Nirdamon Sohn des Negromon
Nirdamon Sohn des Negromon © BB

Die zwergische Bartmode wurde früh von den Menschen angenommen. Wer als rechter Koscher etwas auf sich hält und die Tradition achtet, zeigt dies durch seine stattliche Barttracht.

Würdige Angbarer Ratsherren:
Odoardo Markwardt und sein Freund Anghalm Eisenstrunk (von rechts nach links)
Anghalm Eisenstrunk © BB
Odoardo Marquardt © BB
Ein typischer koscher Bartträger: der verstorbene Baron Alderan von Zweizwiebeln pflegte einen "angegabelten Vollen" mit Kaiser-Alrik-Schnauzer.
Alderan von Zweizwiebeln © BB

Auch Schurken tragen voll: der Räuber Humbert Humbert.jpg
Etwas weniger konservative Gemüter neigen zu modischen Bartformen:
Backenbart des Rondrageweihten Answein Grobhand von Koschtal
Answein Grobhand von Koschtal © M. Lorber

Noch kein so stolzer Bart wie sein Vater...
Fürst Anshold vom Eberstamm mit typischem "Falkenhager" (der andernorts Kaiser-Eslams-Bart genannt wird)
Anshold vom Eberstamm © M. Lorber

Deutlich mehr als ein "Kaiser Reto": eine Schifferfräse mit Ansätzen eines Halsbarts - getragen vom verstorbenem Baron von Twergentrutz
Nottr Halderlin von Twergentrutz © Susi Michels

Hier sieht man die lange Knappschaft im Außerkosch... der äußerst enttäuschende Kaiser-Reto-Bart von Kastellan Perval von Nadoret
Perval von Nadoret © BB
"Blanker" Kaiser-Alrik-Bart (von Fachleuten im Unterschied zur gezwirbelten Alrik-Variante "Garether Heldenbart" auch als "Armer Alrik, blankes Kinn" identifiziert): ganz klar ein Hinterkoscher
Alrik Custodias-Greifax von Gratenfels © Tristan Denecke

Quellen

  • Patrizier und Diebesbanden

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