Arsenius von Mersingen

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Häuser/Familien

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Lehen/Ämter

(keine)

Orden/Kirchen/Bünde

(keine)

Namen und Anrede:
Voller Name:
Arsenius von Mersingen
Stand und Lehen:
Stand:
Hochadelige
Ämter und Würden:
Ämter:
Baronsgemahl von Nadoret, Reichskanzleirat STZ
Daten:
Alter:
51 Jahre
Tsatag:
991 BF
Erscheinung:
Augen:
eisgrau
Haare:
schwarz mit Geheimratsecken
Größe:
1,89
Hintergründe:
Kurzbeschreibung:
taktloser Aristokrat, überzeugter Zyniker
Briefspiel:

Beschreibung

Nach einem zähen und langwierigen Studium der Rechtswissenschaften in Beilunk am Rechtsseminar und einer eher unrühmlichen Ausbildung an der Waffe in Wehrheim wurde Arsenius wegen seiner Begabung für Zahlen in die Reichskanzlei berufen, wo er nicht zuletzt durch die Protektion seines Vetters Fingorn schnell aufstieg und sich dieser Tage als Kanzleirat für Steuer, Tribute und Zölle für die korrekte Steuerabfuhr der Adligen zuständig zeigt.

Hoch gewachsen, aber unansehnlich, ungelenk und mit einem untrüglichen Gespür für den falschen Moment geschlagen, versteht es Arsenius seine Umgebung mit seinen verschrobenen Ansichten zu pikieren, und durch seine geschmacklosen Witze zu irritieren, die meist tiefe Ratlosigkeit nach sich ziehen. Den Baron zu Höllenwall fragte er auf dem Hoftag, nach Sichtung seines schwarz-roten Wappens, ob er denn Borbaradianer sein, von Baumeister Grombosch Sohn des Grollbosch wollte er wissen, ob er denn so früh morgens schon nüchtern genug für die Restaurationen an Kemlar sei und bei der Gräfin Allechandriel Quellentanz erkundigte er sich bei einem Bankett, welchem Wald sie denn entsprungen sei.

Auch wenn ihn keine tiefe Liebe zu seiner Gemahlin Neralda verbindet, so ist er ihr doch ein treuer Gefährte, der ihre laute und aufbrausende Natur akzeptiert und die ihm seine zynische Ader nachsieht. Zudem gefällt ihm der Gedanke vielleicht eines Tages an ihrer Seite zum Grafen von Ferdok aufzusteigen, so dass er sie bei ihren politischen Winkelzügen nach Kräften unterstützt. Um die Lehensführung schert er sich jedoch ebenso wenig wie um die Belange des Volks. Viel lieber vergnügt er sich standesgemäß und huldigt dem Müßiggang. Als leidenschaftlicher Jäger sieht man ihn häufig durch die Nadoreter Wälder pirschen, wie er mit seiner Armbrust blindlings auf alles schießt, was sich im Unterholz rührt. Und sei es ein zufällig daher kommender Bauer.

Voller Stolz schreitet er in den Abendstunden oft gemächlich durch seinen Birnenhain, und vertreibt diebische Elstern, und manchmal auch die Kinder des „ewig stehlenden Bauerpacks“ mit frisch gelegten Eiern von seinem Grund und Boden, die er sich von seinem Diener herbeischaffen lässt. Der Baron ist sehr wetterfühlig, seit dem er bei der Ernte seiner Birnen von der Leiter fiel und sich den Arm und Nase brach.

Briefspieltexte

Briefspieltexte


Erwähnungen