Angbarer Zitadelle

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Lage:
Auf dem Gnarad, dem höchsten der drei Hügel der Altstadt von Angbar
Politik:
Einwohner:
150
Militär:
Infrastruktur:
Bedeutende Burgen und Güter:
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt
Kennziffer:
Kos-I-05R


Beschreibung

Legende:
1 Fürstengemächer (Adelsarchiv)
2 Hauptburg (Kaserne)
3 Kasernenbauten
4 Angbaroschs Hof
5 Seewacht
6 Bospershof und ehemalige Stallungen
7 Baduar-Kapelle
8 Keilerwall und Halmdahlshof (Stadtbüttel)
9 Grafentrutz (Vorplatz)
© M. Lorber

Auf dem Gnarad, dem höchsten der drei Hügel der Altstadt, erhebt sich die trutzige Zitadelle. Im Norden thront die achteckige (mittlerweile genau genommen siebeneckige) Basaltfeste über Angbar, im Süden wacht sie über den Angbarer See. Einst von Zwergen als Schutzburg für die Bürger gebaut, diente sie in ihrer langen Geschichte schon verschiedensten Zwecken und war für mehrere Jahrhunderte gar Hauptsitz der Fürsten des Kosch. Dieses Zeitalter wird bis heute als Zeitalter der Angbarer Zitadellenfürsten in den Annalen verzeichnet.

Heute teilen sich mehrere Bewohnergruppen die Burg. In der Vorburg, dem Keilerwall, hat die Stadtgarde ihren Sitz. In den darunter gelegenen Gewölben liegt wiederum der Städtische Kerker. In der Hauptburg sind die Fürstlichen Bergschützen in die einstige Kaserne der Angbarer Sappeure gezogen. Sie teilen sich die weiträumige Anlage mit der Söldnertruppe der Wühlschrate, die von einem einstigen Sappeur angeführt werden. Der Fürstenbau in der Hauptburg ist seit der Fertigstellung des Schlosses Thalessia verwaist. Ungenutzt doch gut verschlossen staubt der einstige Palas vor sich hin. Einzig der koscher Erbgreve Grumosch Gimmelding bewohnt ("aus Traditionsbewusstsein", wie er sagt) noch immer dasselbe Kämmerlein wie vor Fürst Berndrichs Umzug.

Hier befindet sich auch eine mit Koschbasalt ausgekleidete Arrestzelle für Magier.

Historie

Unter den Angbarern geht die Sage, dass auf dem Gnarad zwischen 752 und 712 v.BF Hochkönig Angbarosch mit den Vertretern des Horaskaisers (darunter Präfekt Broderic dem Zwergenfreund) den ersten Frieden zwischen Zwergen und Menschen aushandelte. An dieser symbolträchtigen, aber auch taktisch gut gelegenen Stelle errichteten die Bürger des noch jungen Angbar in den Folgejahren - vermutlich zu Beginn der Dunklen Zeiten - eine Fluchtburg. Tatsächlich ist in keiner Chronik vermerkt, dass dieses Meisterwerk der zwergischen Baukunst jemals erobert werden konnte. Im Lauf der Jahrhunderte wurde das Bauwerk immer wieder umgebaut und erweitert, wobei es neben seinem Zweck als Bürgerschutz wechselnd anderen Zwecken diente - vom Vorratsspeicher bis zum Ratssaal.

Während der Grafenzeit (608-682 BF), als kein Fürst über die Ordnung im Kosch wachen konnte, sah sich Angbar immer wieder der Gefahr ausgesetzt, zum Zankapfel der Grafen und Raubritter zu werden. Die Hoffnung lag auf Bosper vom Eberstamm, einem Nachkommen der einstigen Fürsten, der als Höfling am Kaiserhof diente und als klug und umsichtig galt. Als Graf vom Angbarer See zog er 668 BF in die Stadt ein. Tatsächlich erwies er sich als fähiger Beschützer und Freund der Stadt, so dass die Ratsherren ihm das Recht gewährten, die Zitadelle als Wohnstatt und Residenz zu nehmen. Als sein Sohn Bernfred 682 BF schließlich das Werk seines Vaters vollendete, den Kosch einte und vom Kaiser den Fürstentitel erhielt, stieg die Zitadelle zugleich zum Fürstenpalast auf. Die Zitadelle wurde abermals ausgeweitet, der Keilerwall, die Baduar-Kapelle und die Fürstengemächer errichtet. Von hier sollten zwölf Fürstinnen und Fürsten die Geschicke der Provinz lenken. Die Blüte dieser Zeit ist als Ära der Angbarer Zitadellenfürsten (682 - 915 BF) in den koscher Chroniken vermerkt. Diese Ära endete mit dem Usurpator Porquid von Ferdoks (siehe Schlacht von Angbar#Der Verrat Porquids), während derer jedoch einige Eberstamm-Getreue in Teilen der fortwährend belagerten Burg ausharrten.

Erst Fürst Holdwin, der den Kaiserhof Pervals kennengelernt hatte, war das düstere und zugige Gemäuer nicht mehr genehm. Er entschied sich 964 BF für die Errichtung eines repräsentativen neuen Schlosses, das jedoch erst unter seinem Sohn Berndrich vollendet wurde. Dieser zog mit seinem Hofstaat 994 BF ins Wasserschloss Thalessia zu Füßen der Zitadelle, die nun wieder profaneren Zwecken diente.

So beherbergte sie unter anderem die Garnison der Angbarer Sappeure (die bereits einen Teil der Burg bezogen hatten, als die Zitadelle den Fürsten diente) - ehe die Truppe 1021 BF in der Schlacht an der Trollpforte ihr zwischenzeitliches Ende fand.

Die Zitadelle bewährte sich ein weiteres mal als Fluchtburg, als die Stadt sechs Jahre später vom Alagrimm angegriffen wurde. Alle nicht wehrfähigen Frauen, Männer und Kinder, die ihre Rettung in den wuchtigen Mauern der Zitadelle gesucht hatten, überlebten die Schlacht unbeschadet.

Einige Monde darauf zog erneut Rondras Geist in die Burg, als die neue Truppe der Fürstlichen Bergschützen ihr Quartier in den alten Räumen der Sappeure bezog. Seit 1036 BF liegt hier auch wieder ein Banner Fürstlicher Hellebardiere in Garnison.


Quellen

Offizielle

  • Am Großen Fluss
  • Patrizier und Diebesbanden
  • Angroschs Kinder 61
  • Stolze Schlösser, Dunkle Gassen
  • Angbar Mortis

Inoffizielle

Links


Bedeutende Ortschaften und Bauwerke

Bedeutende Personen

Hochadel

Familie:
Wappen Haus Eichental.svg
Mitglied:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Alvide von Eichental (Symbol Tsa-Kirche.svg994 BF)
abenteuerlustige und rondrianische Baronin
Alvide v Eichtal SW.jpg

Niederadel

Familie:
Wappen Haus Rohenforsten.svg
Alerich von Rohenforsten (Symbol Tsa-Kirche.svg1024 BF)
junger Knappe

Sonstige

Mitglied:
Initial-G.gif
Grumosch Gimmelding (Symbol Tsa-Kirche.svg743 BF)
Erbgreve des Kosch
Grumosch.gif
Wappen:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Hogir Sohn des Harosch (Symbol Tsa-Kirche.svg883 BF)
besonnener Hauptmann der Bergschützen
Familie:
Neisbeck.gif
Mitglied:
Wappen Mittelreich.svg
Binsbart Neisbeck (Symbol Tsa-Kirche.svg1019 BF)
aufrechter Offizier
Wappen:
Wappen Mittelreich.svg
Mitglied:
Wappen Mittelreich.svg
Balrosch Sohn des Balgrim (Symbol Tsa-Kirche.svg928 BF)
ruhiger Richtschütze
Mitglied:
Wappen Mittelreich.svg
Alborn Binsenweis (Symbol Tsa-Kirche.svg1015 BF)
langweiliger Soldat
(weitere)

Historische Personen

Hochadel

Wappen:
Eberstamm.gif
Mitglied:
30px|link=
Angfold vom Eberstamm (Symbol Tsa-Kirche.svg802 BF)
730 BF
Eberstamm.gif

Niederadel

Wappen:
SindelsaumHaus.gif
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Ifirnia von Sindelsaum (Symbol Tsa-Kirche.svgRah 1039 BF)
1016 BF
SindelsaumHaus.gif
Wappen:
Falkenhag.gif
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Robane von Falkenhag-Zandor (Symbol Tsa-Kirche.svg1040 BF)
1004 BF
Falkenhag.gif
Mitglied:
30px|link=
Verwil von Maersham (Symbol Tsa-Kirche.svg23. Ing 1027 BF)
975 BF
Wappen blanko.svg
Wappen:
Wappen Haus Rohenforsten.svg
Lehen/Amt:
Wappen Koenigreich Kosch.svg
Mitglied:
30px|link=
Edelbrecht vom Grauen Schild (Symbol Tsa-Kirche.svg24. Per 1027 BF)
994 BF
Wappen Haus Rohenforsten.svg
Mitglied:
30px|link=
Lorin da Tommlock (Symbol Tsa-Kirche.svg1011 BF)
971 BF
Wappen blanko.svg

Chronik

Wappen blanko.svg unbekannt:
Lorin da Tommlock wird Kommandant der Angbarer Zitadelle.

Wappen blanko.svg 1015 BF:
Verwil von Maersham wird Kommandant der Angbarer Zitadelle.

Briefspieltexte

Als Handlungsort

Erwähnungen


Wehrhaftigkeit:

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